LUXEMBURG
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Kandidaturen für den „Prix Anne Beffort“ der Stadt Luxemburg gesucht

Auf Initiative der beratenden Kommission der Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern vergibt der Schöffenrat der Stadt Luxemburg seit 2003 den „Prix Anne Beffort“, nach der Mitbegründerin der hauptstädtischen „Lycée de jeunes filles“ und ersten Professorin Luxemburgs benannt. Der mit 23.000 Euro dotierte Preis wird einer Einzelperson, einer Vereinigung ohne Gewinnzweck, einer Gruppe oder einer Institution, die im Bereich der Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern arbeiten, verliehen. Im laufenden Jahr soll der Preis ein Projekt der Chancengleichheit im kulturellen Bereich belohnen .

Eventuelle Kandidaturen sind bis zum 27. September an den Schöffenrat der Stadt Luxemburg („Service Égalité“, 9, Boulevard F.D. Roosevelt, L-2450 Luxembourg) zu richten.

Die Gewinner des „Prix Anne Beffort“

Bislang wurde der „Prix Anne Beffort“ der Stadt Luxemburg zuerkannt an:

2018 „Voix de jeunes femmes“, Jugendausschuss des „Conseil national des femmes du Luxembourg“,

2017 Colette Flesch, DP-Politikerin und erste Bürgermeisterin der Stadt Luxemburg.

2016 Der „Planning Familial“ Luxemburg für das Programm „Café-Santé“ für Frauen, die einen Antrag auf internationalen Schutz gestellt haben.

2015 Die ALUPSE („association luxembourgeoise pour la prévention des sévices à enfants“), die sich seit ihrer Gründung 1984 mit dem Problem der Kindesmisshandlung in Luxemburg auseinandersetzt.

2014 „Girls in Tech Luxembourg“, eine 2014 gegründete Vereinigung die sich für die digitale Erziehung der Frauen einsetzt.

2013 Der seit 1965 tätige „Planning familial“.

2012 „Femmes en détresse asbl“ mit ihrer Dienststelle „Krank Kanner Doheem“.

2011 „Sport a Fräizäit Zéisseng a.s.b.l.“ (SaF), Organisator der „Randonnée Elsy Jacobs“.

2010 Josiane Kartheiser, Journalistin und Autorin.

2009 Die „Fédération Femmes Cheffes d’Entreprises“.

2008 Annette Schwall-Lacroix, engagierte Anwältin für ihre Arbeit über die Verdienste von Aline Mayrisch im Bereich der Rechte der Frauen.

2007 Marja-Leena Junker, Schauspielerin, Regisseurin und künstlerische Leiterin des „Théâtre du Centaure“ für ihr Engagement als Theaterfrau für Frauenthemen.

2006 „Cid-femmes“ unter anderem für die Initiativen und pädagogischen Aktivitäten wie „Mädchenfreundlicher Bücherkoffer“ oder das Projekt „KeK - Kinder entdecken Künstlerinnen“.

2005 „Femmes en détresse“ für ihre Initiative „Neen - géint d’Gewalt“.

2003 „Inter-Actions Faubourgs“ für die Wiedereingliederung von jungen Arbeitslosen.

Weitere Informationen: egalite@vdl.lu