PASCAL STEINWACHS

Dass es in der Politik zuweilen wie im richtigen Leben zugehen kann, das haben sie inzwischen auch in der „Tageblatt“-Leitartikelredaktion spitz gekriegt, gibt es doch auch hier (in der Politik, im „T“ aber mit voraussichtlicher Sicherheit ebenfalls) Gestalten, die von vorne ganz schön hui, von hinten aber pfui sind, derweil andere von vorne pfui, von hinten aber hui, und noch anderere, wenn sie Glück haben, überall hui, oder aber, wenn sie letzteres nicht haben, rundum pfui sind.

So kommt der „T“-Leitartikler in seinem samstäglichen Dings dann auch im Zusammenhang mit dem „bad loser“-Verhalten diverser CSV-Vertreter nach den Wahlen zum Schluss, dass man „das wahre Gesicht mancher Menschen“ erst dann erkenne, „wenn sie einem den Rücken zukehren (müssen)“.

In den Verwaltungen, zumal den sozialistisch geführten, soll die Stimmung im Vorfeld des baldigen Wechsels indes ganz famos sein, wie eine „Le Quotidien“-Journalistin herausgefunden haben will: „(...) on raconte aussi que les coupes de champagne ont remplacé les gobelets à café. Dans les ministères tenus par les socialistes, c’est la fête“. Alle Achtung, und im Abgeordnetenhaus, da süffelten sie bislang nur Crémant. Change is now...