LUXEMBURG
KIM GREIS

Erfrischende Mischung: „Mario + Rabbids Kingdom Battle“

Die Reihe der Crossover-Spiele im „Super Mario“-Universum wird mit „Mario + Rabbids Kingdom Battle“ erweitert. Waren es bislang meist Sport- oder Partyspiele, in denen Mario gegen Charaktere aus den Franchisen von Sonic, Final Fantasy oder Dragon Quest angetreten ist, so liefert sich Mario nun in dem rundenbasierten Strategiespiel Kämpfe gegen die verrückten Rabbids, die ursprünglich Teil des Rayman-Universums waren. Das Spiel wurde vollständig von Ubisoft, den Erfindern der Rabbids, entwickelt und herausgegeben, jedoch in enger Zusammenarbeit mit Shigeru Miyamoto von Nintendo, um zu gewährleisten, dass die Entwickler das Konzept von Mario und dem Pilzkönigreich auch richtig rüberbringen.

Ein Mädchen, das Fan der Mario-Franchise ist, hat den sogenannten „SupaMerge“-Helm entwickelt, mit dem zwei Ziele miteinander vermischt werden können. Die Rabbids landen mit ihrer Zeit- und Waschmaschine in ihrer Werkstatt und verwüsten gleich alles. Ein Rabbid stiehlt den Helm und das Chaos nimmt seinen Lauf. Innerhalb kürzester Zeit entstehen Peach- und Luigi-Rabbid, alle Rabbids werden in die Zeitmaschine gezogen und ein dimensionaler Vortex entsteht, der das Pilzkönigreich mit den verrückten Rabbids vermischt. Das Ziel des Spielers ist es nun, den Rabbid mit dem „SupaMerge“-Helm zu finden, sodass das dadurch entstandene Chaos wieder rückgängig gemacht werden kann.

Intuitive Steuerung

Obwohl „Mario + Rabbids“ ein Strategiespiel ist, ist die Steuerung intuitiv und in sehr kurzer Zeit beherrschbar. Ziel kann es zum Beispiel sein, mit seinem Team, das aus Figuren des Mario-Universums und deren Rabbid-Analoga besteht, alle Gegner zu besiegen oder ein bestimmtes Feld zu erreichen. Dabei macht man von den zahlreichen individuellen Fähigkeiten der Charaktere Gebrauch, die durch Fertigkeitsbäume erweitert werden können. Man kann Gegner direkt angreifen oder beispielsweise aus der Ferne von Schusswaffen Gebrauch machen. Dabei gilt es, sich gut zu verstecken, damit die Wahrscheinlichkeit, selbst angegriffen zu werden, sinkt.

Grafisch weiß das Spiel zu begeistern, denn in höchstmöglicher Qualität stürzen Mario und Konsorten ins Getümmel.

Während die Rabbids, die den Minions sehr ähnlich sind, verrückte Dinge tun (wie Selfies schießen, während sie angegriffen werden), weichen Mario und Co. nicht von ihrer altbekannten Linie ab. Auch vom Soundtrack her weiß „Mario + Rabbids“ zu begeistern, was einen jedoch auch nicht wundert, wenn man weiß, dass die Entwickler Grant Kirkhope mit ins Boot genommen haben. „Was kann nur dabei rauskommen, wenn man Mario und Rabbids vermischt?“, wird sich so manch einer gefragt haben. Herausgekommen ist ein erfrischendes Spiel, das sowohl ältere als auch jüngere Spieler anspricht. Erschienen ist „Mario + Rabbids Kingdom Battle“ ausschließlich für Nintendo Switch und ist für etwa 50 Euro im Fachhandel käuflich.