Vom 20. Juli bis zum 3. August findet diese Rally in Frankreich statt. Nach einer theoretischen Prüfung ging es für die jungen Piloten ab in die Lüfte. Ein riesiges Abenteuer für Kevin mit vielen Überraschungen. Im „Journal“-Interview erzählt der 25-Jährige mehr über seine Leidenschaft das Fliegen.
Wie kamst du überhaupt zum Fliegen?
Kevin Moro Ich bin immer mit meinem Bruder zum Findel, um Fotos von den Flugzeugen zu schießen. Irgendwann hatte ich keinen Lust mehr, nur Fotos zu machen, und wollte endlich fliegen.
Wo hast du deine Ausbildung absolviert?
Moro Beim „AERO-SPORT asbl Luxembourg“-Club. Die Ausbildung besteht aus Theorie und Praxis. Ich muss sagen, dass sie ziemlich teuer ist. Das Fliegen ist ein teurer Spaß.
Du fliegst gerade bei der Rally quer durch Frankreich mit. Wie können wir uns das vorstellen?
Moro Wir fliegen jeden Tag eine bestimmte Strecke. Es wird bewertet, wie genau wir fliegen. Uns geht es aber nicht darum zu gewinnen. Ich bin dabei, um Erfahrungen zu sammeln nach dem Motto „Dabeisein ist alles“.
Hast du nie Angst beim Fliegen?
Moro Nein, Angst habe ich keine, ich komme manchmal etwas ins Schwitzen. Zum Beispiel, wenn ich mich verfliege. Aber am Ende des Tages lachen wir dann meist nur drüber.
Was rätst du denjenigen, die Flugangst haben?
Moro Meine Mutter hat enorme Flugangst, ich sage ihr dann immer, das Autofahren viel gefährlicher ist: Es geschehen viel mehr Unfälle auf den Straßen als in der Luft.
Wie stellst du dir deine weitere Zukunft vor?
Moro Ich bekam letzte Woche eine Einladung von Condor, um mich bei ihnen einem Test zu unterziehen und danach die Ausbildung als Pilot zu absolvieren. Das hat sich alles kurzfristig ergeben, und ich freue mich schon sehr darauf, Linienpilot zu werden.
Was war für dich das Highlight der Rally?
Moro Jeden Tag diese wunderschönen Landschaften zu sehen und über das Meer zu fliegen, das war einfach klasse. Wenn man in der Luft ist, hat man gut Zeit die Aussichten zu genießen.




