So richtig heiß scheint der gewesene Direktorboss von Eldoradio und 100,7, Fernand Weides, noch immer nicht mit der neuen Kulturministerin geworden zu sein, zeigte er sich in seiner gestrigen „Kunstecke“ im „Tageblatt“ doch überzeugt, dass diese (die Ministerin, nicht die Kunstecke) bis jetzt „mehr Porzellan zerdeppert als Vertrauen aufgebaut“ zu haben scheint. Und dass der Gegenwind der Kulturschaffenden bis jetzt eher lau ist, wird mit der Neuauslegung der „Subventionen, Konventionen und Subsidien“ erklärt, oder, anders ausgedrückt: „Man rührt sich kaum. Man hat Angst“. Und wir dachten bislang immer, Frau Nagel wäre eine Nette. Mit einem total duften T-Shirt ausgestattet, präsentierte sich gestern indes die CSV-Abgeordnetin Nancy Arendt, die doch tatsächlich ein Shirt mit Yak-Motiv trug. Passend zur Kooperationsdebatte, aber nicht wissend, dass Luxemburg weder in der Mongolei noch in Tibet noch in Bhutan entwicklungshilft.

Ressortminister Romain Schneider warf seinerseits nicht nur mit ganz vielen tollen Abkürzungen à la RNB, PIC, HCR, PAM, OCHA, COP21 um sich, sondern parlierte zudem noch eine derart seltsame Sprache - nick, iwwerloacht, Oarbicht, hogt -, dass er genauso gut bhutanesisch hätte sprechen können. Beim nächsten Mal gehts besser...