PASCAL STEINWACHS

Nur noch dreimal schlafen gehen, dann dürfen wir endlich wieder zu unserer Lieblingsfrisöse, sehen wir nach wochenlanger, vom Blau-Rot-Grün-Dings verordneter Rausgeh-Abstinenz doch inzwischen fast so schlimm aus wie Finanz-Kopernikus Pierre Gramegna („Ech kréien meng Krauselen net méi dominéiert. E schéine Bonjour u mäi Coiffer!“), was ja wohl eher suboptimal ist.

Nach Kenia können wir im Moment bei all den geschlossenen Grenzen und auf dem Boden stehenden Flugzeugen ja auch nicht fahren, was natürlich schade ist, gibt es in der dortigen Hauptstadt doch einen Frisösenladen, in dem es Corona-Frisuren gibt. Hierzu werden einfach Haarsträhnen genommen und zu dünnen, abstehenden Zöpfen geknotet, die an die Oberflächenproteine des Coronavirus erinnern – et voilà, fertig ist die Corona-19-Coiffure.

Ganz andere Probleme hat derweil LSAP-Fraktionschef Georges Engel (der übrigens eine ähnliche Frisur wie Marc Spautz und Etienne Schneider trägt), befasst sich dieser doch nicht mit Haaren, sondern mit Vorhäuten, wie ein gestriger Tweet deutlich macht: „D’Virhaut huet eng ganz besonnech Funktioun. Si schützt wann se schütze soll an zitt sech zeréck, wa sech aner (besser) Opportunitéiten bidden (...)“. Ein komisches Völkchen, diese Sozen...