LUXEMBOURG
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Wie die „Centres de soins avancés“ weiter funktionieren

Die vier „Centres de soins avancés“ (CSA) funktionieren weiter, wenngleich seit der Wiederaufnahme der medizinischen Aktivitäten Anfang Mai in angepasster Form.

In die CSA kommen heute nur noch Patienten, bei denen eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigt ist oder bei denen ein Verdacht auf Covid-19 besteht, erklärt Dr. Pierre Hertz, Koordinator der CSA. Personen können ebenfalls auf Eigeninitative die CSA aufsuchen, wenn sie bei sich Covid-19 vermuten. Für die Durchführung eines PCR-Tests ist weiterhin eine ärztliche Verschreibung notwendig, die der behandelnde Arzt gegebenenfalls vor Ort ausstellen kann.

„Maison médicale“:Termin vereinbaren

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass die „maisons médicales“ ihre Arbeit wieder aufgenommen haben. Allerdings muss man dort zuerst anrufen, bevor man sich hinbegeben kann. Das erlaubt dem Allgemeinmediziner, je nach Beschreibung der Symptome, den Patienten in die Notaufnahme eines Krankenhauses oder in ein CSA zu schicken. Über den gesamten Zeitraum haben die CSA mehr als 8.000 Personen empfangen. Die CSA in Luxemburg-Stadt, Esch/Belval und Ettelbrück sind von 10.00 bis 18.00 geöffnet. Das CSA Grevenmacher empfängt Patienten vormittags zwischen 09.00 und 12.00.