DALHEIM
NIC. DICKEN

Straussfeier in Dalheim für „Maison Relais“ und „Education précoce“

Recht zügig konnten die Bauarbeiten für den im Bereich des Schulcampus entstehenden Komplex in Dalheim vorangetrieben werden, wo künftig unter einem Dach die neue „Maison Relais“ und die Räumlichkeiten der „Education Précoce“ funktionieren werden, die bislang mehr schlecht als recht in das Gebäude der Zentralschule eingezwängt sind.

Baubeginn im vergangenen Jahr

Nach jahrelanger Planungs- und Genehmigungsphase konnte Anfang Juni vergangenen Jahres mit den Ausschachtungs- und Bauarbeiten begonnen werden. Die offizielle Grundsteinlegung durch den Unterrichts- und Jugendminister Claude Meisch war Ende September 2014 erfolgt. Ein verhältnismäßig milder Winter machte es möglich, dass nach knapp zehn Monaten die Erstellung des Rohbaues fertiggestellt werden konnte, was gestern anlässlich der Straussfeier von allen Beteiligten und Betroffenen ausdrücklich begrüßt wurde.

Ausgedehnte Räumlichkeiten

Das nach Plänen des Architektenbüros Schemel/Wirtz aus Luxemburg erstellte Gebäude bietet neben einem ausgedehnten Kellergeschoss Raum für die Unterbringung von drei Klassen des „Enseignement Précoce“ (Früherziehung) mit insgesamt 85 Kindern sowie für sechs modulierbare Säle für die „Maison Relais“ im Obergeschoss, wo insgesamt 120 Kinder auf 580 Quadratmetern untergebracht werden können. Die komplett eingerichtete Küche bietet die Möglichkeit, bis zu 125 Gerichte am Tag zu verarbeiten, die u.a. auch für den Versorgungsdienst der kommunalen „Repas sur Roues“ genutzt werden sollen. Als Kostenvoranschlag hatte der Gemeinderat eine Summe von 6,8 Millionen Euro bewilligt, während der Gemeinde Zuschüsse in Höhe von etwa einem Drittel der Baukosten durch das Unterrichts- und das Innenministerium zugesagt wurden. Ihren Anteil wird die Gemeinde Dalheim finanzieren, ohne auf eine spezifische Anleihe zurückgreifen zu müssen.

Neue Straßenverbindungen

Offiziell wurde gestern auch die Fertigstellung von zwei in Zusammenarbeit mit der Straßenbauverwaltung realisierten Projekten gefeiert, nämlich die Erneuerung der Verbindungsstraße zwischen Dalheim und Welfringen, sowie der Bau einer neuen Stichstraße vom Schulcampus zur Hauptstraße N13, für deren Bezeichnung der Gemeinderat den Namen des vor Jahresfrist verstorbenen früheren Bürgermeisters Robert Wiget ausgewählt hat.

Dankesworte an alle Beteiligten

In einer kurzen Ansprache bedankte sich Bürgermeister Jos. Heisbourg zunächst bei den beteiligten Baufirmen für einen „exemplarischen“ Verlauf der Arbeiten die, von einem kleineren Zwischenfall abgesehen, weitestgehend ungestört durchgeführt werden konnten. Sein Dank galt darüber hinaus auch dem Architektenbüro, den mit den Berechnungen beauftragten Ingenieurbüros Schroeder & Associés, RMC Consulting, LC Engineering und Luxcontrol, sowie insbesondere auch der Straßenbauverwaltung für eine gute und effiziente Zusammenarbeit. Einen wesentlichen Anteil am Erfolg komme auch den technischen Diensten der Gemeinde zu, so Jos. Heisbourg, der abschließend alle Anwesenden zur bei Straußfeiern üblichen Beköstigung einlud und mit ihnen auf eine glückliche Fertigstellung des neuen Bauwerkes anstieß.