LUXEMBURG
MM

Forscher untersuchen neue Finanztechnologien

Finanztechnologie verändert durch Big Data, künstliche Intelligenz, Crowdfunding und so weiter auch das Regulierungssystems. Nur Finanzzentren, die ihren regulatorischen Rahmen anpassen, werden ihre Relevanz beibehalten und ausbauen können.“ Drei Professoren der Rechtswissenschaften an der Universität Luxemburg, der Universität Hongkong (China) und der UNSW Sydney (Australien) haben sich aus diesem Grund in einer Kooperation zusammengetan, um die Forschung über Recht und Regulierung im Bereich der Finanztechnologie (FinTech) voranzutreiben. Das gab gestern die Uni Luxemburg bekannt.

Prof. Dr. Dirk Zetzsche (Universität Luxemburg), Prof. Dr. Douglas Arner (Universität Hongkong) und Prof. Dr. Ross Buckely (UNSW Sydney) untersuchten dabei wissenschaftlich die Auswirkungen von Big Data auf das Finanzsystem und die Herausforderungen bei der Regulierung von FinTech. Daneben stellen die Autoren eine Theorie der technologiegesteuerten Regulierung auf, die verschiedene Regulierungsinstrumente und deren Auswirkungen auf Innovation betrachtet und analysieren das Haftungsrisiko in diesen Bereichen sowie dessen Auswirkungen auf die Nutzung und Entwicklung der Blockchain-Technologie.

Ihre Arbeiten werden die Wissenschaftler auf der dritten FinTech-Konferenz, die von der Universität Luxemburg am 9. Oktober 2017 organisiert wird, präsentieren.