LUXEMBURG/PYEONGCHANG
INGO ZWANK

Olympia 2018: Matthieu Oschs kleiner Fehler im zweiten Lauf

Mein Ziel war es schon, zwei stabile Läufe ins Ziel zu bringen, aber leider passiert es im Slalom sehr schnell, dass man einen Fehler macht!“ Der Luxemburger Olympionike Matthieu Osch ist schon ein wenig nach seinem zweiten Auftritt bei Olympia enttäuscht. „Ich bin anfänglich auch recht stabil gefahren, war gut unterwegs“. Doch wie sich herausstellte, war der Lauf nicht einfach. „Man sah, wie viele nicht ins Ziel gekommen sind“, sagt Osch im „Journal“-Gespräch. Immerhin 54 der 106 Starter konnten den ersten Durchgang nicht beenden. Für Olympia eine sehr hohe Rate, da die meisten den ersten Lauf sicher beenden wollen, um noch einen zweiten fahren zu können.

War es Risiko? „Ich bin kein unnötiges Risiko eingegangen. Ich habe einen kurzen Moment nicht richtig aufgepasst und einen kleinen Fehler gemacht - da war ich raus. Im Großen und Ganzen bin ich halt schon ein bisschen enttäuscht von heute, aber das gehört nun einmal zum Sport dazu“, resümiert Osch. Auf Instagram kündigte der Luxemburger auf jeden Fall bereits an: „Olympics- I’ll be back“.

Von den anderen Wettkämpfen bekam der Luxemburger auch etwas mit. „Abfahrt der Herren und Frauen Slalom und Riesenslalom“ - und am heutigen Freitag schaut sich Osch noch Hockey oder Biathlon an, ehe er dann am 27. wieder in Luxemburg ankommt.