ZOLWER/LUXEMBURG
LJ

Neujahrsempfang des Innenministers für die Führungskräfte des Rettungswesens

Gestern empfing Innenminister Dan Kersch im „Artikus“ in Zolwer führende Vertreter des Rettungswesens zu einem Neujahrsempfang.

Kersch hatte schon bei einer gleichartigen Veranstaltung im Innenministerium den Rettungsdiensten für deren engagierten Einsatz bei der sommerlichen Unwetterkatastrophe und den anschließenden Überschwemmungen im Ernztal gedankt. Die verschiedenen Einsatzkräfte hätten durch großes Engagement geglänzt.

Für Kersch ist es besonders ärgerlich, dass eine der wichtigsten Reformen, die Reform des Rettungswesens, immer noch nicht gesetzlich umgesetzt ist. Eigentlich sollte ab dem 1. Januar 2017 der gesamte Rettungsdienst des Landes mit einer Mischung aus Haupt- und ehrenamtlichen Helfern unter dem Dach einer öffentlich-rechtlichen Anstalt für Brandbekämpfung und Rettung, dem „Corps grand-ducal d’incendie et de secours“, kurz CGDIS, zusammengefasst werden. Aber die Verabschiedung des Gesetzes 6861, das am 18. August 2015 eingebracht wurde, lässt noch auf sich warten.

Vor Ort, soll heißen in den einzelnen kommunalen und staatlichen Bereichen des Rettungsdienstes, laufen dem Vernehmen nach die Vorbereitungen für die praktische Umsetzung des neue System aber schon an.