LUXEMBURG
LJ

„naturmusée“ erhält demnächst Nachbildung eines Pliosaurus-Kopfes

Etwa 15 Meter lang, bis zu 45 Tonnen schwer und ein Maul voller langer, dolchartiger Zähne: Der „Simolestes keileni“, der vor 170 Millionen Jahren die Meere beherrschte, die unsere Breitengrade damals bedeckten, war ein wahrhaft schrecklicher Räuber. Dass er in der Gegend des heutigen Luxemburgs lebte, wissen wir durch einen Fossilienfund aus den 1980er im lothringischen Montois-la-Montagne. Ein Unterkiefer und ein Teil der Wirbelsäule wurden dem „naturmusée“ vermacht.

Das Fossil war indes bereits 2018 im Rahmen der Ausstellung „Unexpected Treasures“ zu sehen und wird am kommenden Samstag definitiv in die permanente Ausstellung des Museums integriert. Daneben eine Nachbildung des riesigen Kopfes des Tieres aus der Familie der Pliosaurier, die durch Spezialisten mit Unterstützung der „Amis du Musée national d’histoire naturelle a.s.b.l.“ verwirklicht werden konnte. Die Ankunft des Fossils und der Replik wird am kommenden Sonntag mit Führungen und Workshops gefeiert. So ist zwischen 15.00 und 16.00 eine Führung über die Seemonster aus dem Jura vorgesehen. Zwischen 10.00 und 18.00 findet ein Malwettbewerb statt und zwischen 15.00 und 17.00 ein Atelier für Gipsabgüsse der schrecklichen Pliosaurierzähne: reichlich Arbeit, denn die waren bis zu 25 Zentimeter lang.


Mehr: www.naturmusee.lu