LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

Luxemburg-Stadt: Erstes „City Breakfast“ des Jahres mit Lydie Polfer und Sam Tanson

Auf dem Gebiet der Stadt Luxemburg leben derzeit über 104.000 Personen aus 159 Nationen friedlich zusammen. 69 Prozent davon sind Nicht-Luxemburger. Dieser Zahlen wurden gestern Morgen von Bürgermeisterin Lydie Polfer beim ersten „City Breakfast“ des Jahres 2015 genannt. „Dieses Zusammenleben müssen wir unterstützen“, sagte Lydie Polfer. Jeder Bürger, egal aus welcher sozialen Schicht er stammt und egal welcher Religion er angehört, ist ihrer Meinung nach ein Teil der Gemeinde. „Luxemburg-Stadt steht für Transparenz“, meinte die Bürgermeisterin, die auf die Reaktionen aus Luxemburg in Bezug auf die schrecklichen Attentate in Paris. Man werde helfe, wo Hilfe gebraucht wird. „Nur so können wir das Ziel erreichen, eine offene Gesellschaft zu sein.“

Ein „Bistrot social“

Wie weiter zu erfahren war, wird in Luxemburg-Bonneweg ein „Bistrot social“ eingerichtet, um sozial benachteiligter Menschen tagsüber von der Straße holen zu können. Im Mai vergangenen Jahres kaufte die Stadt Luxemburg hierzu für 1.319.500 Euro ein Haus auf Nummer 15 der Rue du Dernier Sol. Aufenthaltsräume sollen im Erdgeschoss und im ersten Untergeschoss eingerichtet werden. Duschen und Waschmaschinen stehen den Leuten, die auf der Straße leben, zur Verfügung. Alkohol wird keiner angeboten, jedoch können die Betroffenen ihren eigenen Alkohol mitbringen. In den oberen Etagen sollen möblierte Zimmer eingerichtet werden, so vom „Service logements“, der Stadt Luxemburg verwaltet werden sollen. Lydie Polfer hoffte dann auch, dass das Projekt „Bistrot social“ bis Ende des laufenden Jahres fertiggestellt sein wird.

Erfolgreiche „Winterlights“

Was die „Winterlights“ 2014 betrifft, konnte Lydie Polfer gestern eine positive Bilanz vorlegen. Beide Weihnachtsmärkte in der Oberstadt (am Place d’Armes sowie bei der „Gëlle Fra) kannten einen großen Erfolg. Allerdings gelte es nun eine Lösung zu finden, um den massiven Fußgängerverkehr zwischen dem Place d’Armes und den Place de la Constitution besser zu bewältigen.

Der Eisbahn auf „Knuedler“ bescheinigte Lydie Polfer einen schönen Erfolg, besonders während der Schulferien. Allerdings müsste man überlegen, ob es Sinn mache, die Eisbahn so lange - sie ist bis zum 1. Februar geöffnet - anzubieten.