Fast jeder Jugendliche hat schon mal von irgendeinem Jugendhaus gehört, eines besucht oder sogar aktiv davon Gebrauch gemacht. Ein Leben ohne Jugendhaus ist für viele junge Menschen einfach undenkbar. Am Samstag könnt ihr euch überall im Land ein Bild von den verschiedenen Jugendhäusern verschaffen. Am Tag der offenen Tür kann jeder reinschnuppern, sich informieren und mitmachen.
Zu den Jugendhäusern
Mittlerweile gibt es knapp 70 Jugendhäuser in Luxemburg - Tendenz steigend. Dort arbeiten Sozialpädagogen und Erzieher, die eine permanente Betreuung für die Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 26 Jahren sicherstellen. Gesetzlich festgelegt sind fünf Bereiche der pädagogischen Arbeit, die in jedem Jugendhaus geleistet werden: Prävention, Information, Formation, Begegnung und Animation.
Warum ein Tag der offenen Tür?
Der Sektor der „offenen Jugendarbeit“ leidet unter einem tendenziell schlechteren gesellschaftlichen Ansehen. Um das Bild aufzubessern, ist es wichtig, die Möglichkeit zur eigenen Meinungsbildung anzubieten. Daher ist der „Nationale Tag der offenen Tür“ in den Jugendhäusern entstanden.
Sarah Collignon, die als „Educatrice“ im Jugendhaus in Schifflingen arbeitet, sieht das Jugendhaus als festen Bestandteil des Alltags zahlreicher Schüler. Sie erklärt dem „Journal“ warum:
Warum arbeitest Du in einem Jugendhaus?
Sarah Collignon Jugendarbeit ist der Bereich, der mich am meisten interessiert, es macht mir riesigen Spaß, und die Arbeit ist abwechslungsreich.
Warum glaubst Du, dass die Jugendhäuser so wichtig für Jugendliche sind?
Collignon Das Jugendhaus ist ein Platz, an dem sich junge Menschen treffen können, es kommen Jugendliche aus allen sozialen Schichten. Hier
können sie Zeit miteinander verbringen, ohne Anmeldung. Sie bekommen Unterstützung in ihrem Alltag und auf ihrem Weg in die Unabhängigkeit.
Was interessiert die meisten, auf die Du triffst?
Collignon Unsere Aktivitäten, sie können testen, was ihnen Spaß bereitet und finden
heraus, welche Talente sie besitzen. Sie entdecken vieles, was sie vorher nicht von sich wussten.




