LUXEMBURG
CLAUDE KARGER

„Gerade in diesem Jahr ist ein Tapetenwechsel so nötig wie selten zuvor: Hinter uns liegen lange Monate voller Schreckensmeldungen, der Ungewissheit und auch des Verzichts. Vor uns zeichnen sich die Monate des Herbstes ab, mit der Angst vor einer noch schnelleren Verbreitung des Virus“, schrieb gestern die „T“-Leitartiklerin mit der Empfehlung, doch mal in Vianden, an der Mosel oder bei der „Kallektuffquell“ auszuspannen.  Dröge Perspektiven tun sich auch laut dem ungekrönten Twitterkönig der CSV auf, der dieser Tage folgende Perle zwitscherte: „Wir werden uns daran gewöhnen müssen nicht mit einer zweiten Welle sondern mit einer Dauerwelle zu leben“. Mal schauen, was Laurent Mosars Frisör ihm demnächst rät. „Mit der guten, alten Dauerwelle lassen sich fast aus jedem Haar lockige Volumen-Mähnen zaubern“, freut sich jedenfalls „Glamour“ über das Comeback der 80er Jahre-Frisuren. Apropos: am drögesten fanden wir gestern die Nachricht, dass Luxemburg auch 2021 nicht beim Eurovision Song Contest dabei sein wird, wie das Spezialistenportal ESCXTRA meldete. Das letzte Mal sangen wir übrigens 1993 mit und landeten - mit Dauerwellen - und „Donne-moi une chance“ auf Platz 20. Und der letzte „Win“, das war 1983 mit Corinne Hermès - und Dauerwelle - mit „Si la vie est un cadeau“. Nichts zu danken!