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„Citizens Of The World Design LTD“ ist dabei deine ganz persönliche Musik-App zu entwickeln

Die Neuseeländerin Regina Speer, Direktorin der „Citizens Of The World Design LTD“ und Gründerin der sich noch im Testlauf befindenden App „MOOJ“, ist fest davon überzeugt, dass die Welt eine Musik-App braucht, die vollkommen auf den Bedürfnissen der Nutzer basiert. Wer von Euch kennt es nicht: Du willst unbedingt Musik hören die zu Deiner Laune passt, doch so wirklich Lust eine Playliste zu erstellen hast Du trotzdem nicht. Tust Du es dann doch, ist sie höchstwahrscheinlich immer noch nicht perfekt. Das soll sich nun, dank MOOJ, ändern!

Die richtige Musik zur richtigen Zeit

Momentan befindet sich MOOJ noch in der Testphase und kann noch nicht als App heruntergeladen werden. Das Projekt ist zur Zeit noch auf sehr viel Unterstützung angewiesen, damit es realisiert werden kann. Das Konzept klingt allerdings sehr vielversprechend. Die Gefühle und Laune des Nutzers stehen hier nämlich an erster Stelle. Ich habe die Test-Version ausprobiert und bin guter Dinge, dass die App ein Erfolg werden kann. Die App lernt Dich nach und nach besser kennen und kann somit Deine ganz persönlichen Playlisten erstellen.

Oft ist es ja so, dass man sich ein Album oder einige Songs immer und immer wieder anhört, weil man keine Zeit oder keine Lust hat, sich ständig um Playlisten zu kümmern. Was auch sehr beliebt ist, ist der Shuffle-Modus. Allerdings bietet dieser einem auch nie die perfekte Musik-Kombination. MOOJ soll den Leuten helfen, zu jeder Zeit die richtige Musik hören zu können. Wie das gehen soll wird, während dem Test schnell klar. Der erste Schritt besteht nämlich darin einen Emoticon auszuwählen, der beschreiben soll, wie man sich gerade fühlt. Als Nächstes gibt man dann die Aktivität an die man gerade betreibt, wie zum Beispiel Auto fahren oder „Bin gerade aufgestanden“. Ich habe versucht immer die gleiche Laune und Aktivität auszuwählen um herauszufinden, ob die App wirklich hält, was sie verspricht. Und tatsächlich hat sie ab einem gewissen Punkt angefangen, nur Lieder zu spielen, die ich für diese Laune ausgewählt habe. Natürlich dauert dies seine Zeit. Zuerst muss die App sich merken, welche Songs man überspringt und welche man sich bis zum Schluss anhört. Regina Speer beschreibt ihre App wie folgt: „Es ist wie eine Freundschaft, sie wächst und wird mit der Zeit immer besser.“

Der „Mood- und Companion-Creator“

Die MOOJ-Gründerin ist sich bewusst, dass es zwischen glücklich und traurig noch sehr viele andere, ganz unterschiedliche Launen gibt. Sie will erreichen, dass jede Stimmung in der App vertreten ist und, dass man auch den Unterschied zwischen „alleine Musik hören“ und „gemeinsam Musik hören“ wahrnimmt. Mit dem sogenannten „Mood- und Companion-Creator“ darf der Nutzer sogar kreativ mitwirken. Die App bietet Emoticons, die man so garantiert noch nicht gesehen hat. Die Idee dahinter ist, dass die MOOJ-Nutzer auch selbst Emoticons erstellen können, die ist in der Test-Version allerdings noch nicht möglich. Zur Zeit vertraut Regina Speer auf ihr Entwicklerteam von Tussock Innovation, die sich um die Entwicklung der App kümmern.


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