LUXEMBURG
JEFF KARIER

Der Club „Les sucrés du Lux“ feiert zweijähriges Bestehen - mit Honig-Köstlichkeiten

Im Atrium des Sofitel Kirchberg standen am gestrigen Abend mehrere Tische, auf denen die Mitglieder von „Les sucrés du Lux“ ihre Kreationen präsentierten. Sorgfältig auf Tellern drapiert und von passender Dekoration umgeben begutachteten die Gäste diese. „Dieses Mal zeigen neuen unserer Mitglieder ihr Können, so viele wie noch nie zuvor“, erklärte Yves Jehanne. Der Chef-Pâtissier bei „Steffen Traiteur“ ist auch der Gründer des Clubs, dessen zweijähriges Bestehen gestern gefeiert wurde.

Dabei standen die Pâtissiers oder vielmehr ihre Köstlichkeiten unter dem Thema Honig. Dies bot sich deshalb an, weil das Sofitel Kirchberg selber auf dem Dach Bienenstöcke hat. Aber auch, weil es laut Jehanne ein interessantes und vielseitiges Produkt zum Verarbeiten ist, es aber auch eine Herausforderung darstellt.

Die Besten der Region

Ziel des Clubs und solchen Veranstaltungen sei es, die besten Pâtissiers Luxemburgs und der Großregion zu versammeln. Solche Treffen finden etwa viermal im Jahr statt. „Bei diesen Treffen geht es nicht darum, sich in einem Wettkampf zu messen. Vielmehr soll es ein freundschaftlicher Austausch sein.“ Hier könnten die Mitglieder ihrer Kreativität freien Lauf lassen und ihr ganzes Können zeigen. „Außerdem ist es ein Schaufenster für uns und unser Handwerk“, betont Jehanne.

Erstmals nahm mit Simon Armbruster auch ein Kollege aus Deutschland an den Präsentationen von „Les sucrés du Lux“ teil. Armbruster, der bis vor einigen Jahren in der „Cristallerie“ tätig war, ist heute Chefkoch im Restaurant „Landhaus am Kirschbaum“ in Morbach. Seine Kreation besteht aus einem Honig-Cracker, auf dem eine Honig-Creme samt Quitte aus dem Garten des Hotels gegeben wird. „Um den Bezug zum Honig und den Bienen zu unterstreichen, haben wir einen Blütenmix aus unserer Gegend sowie eine gepickelte Holunderblüte darübergegeben“, erklärt Armbruster. Neben ihm und Jehanne nahmen unter anderem auch Kollegen aus den Restaurants „Ma Langue Sourit“, „Atelier du Windsor“ oder auch „Sucré & Salé“ an dem Treffen teil. Diese verarbeiteten den Honig etwa in Form einer luftigen Mouse auf Lebkuchen, in ein Törtchen eingearbeitet oder in Form von Honig-Kaviar als Garnitur.