LUXEMBURG
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20 Jahre nach erstem Eurogruppentreffen: Feier auf Schloss Senningen

Fast genau 20 Jahre nach dem ersten Treffen der Eurogruppe haben sich gestern die 19 Finanzminister der Eurozone, EZB-Chef Mario Draghi, die EU-Kommissare Vladis Dombrovskis und Pierre Moscovici sowie Klaus Regling, Chef des europäischen Stabilitätsmechanismus, auf Schloss Senningen versammelt. Dort, wo sich am 4. Januar 1998, wenige Monate vor der Einführung der neuen Einheitswährung, die elf Finanzminister versammelt hatten. Finanzminister Pierre Gramegna sprach gestern insgesamt von einer Erfolgsgeschichte des Euro. Die Fahrt der vergangenen Jahre sei bisweilen aber auch holprig gewesen. Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise bezeichnete der liberale Minister als den größten Test für die Währung. Eurogruppenpräsident Mário Centeno sagte, der Euro genieße heute breites Vertrauen unter den Bürgern und sei eine stabile Währung. Centeno betonte die Notwendigkeit, die Architektur der Eurozone zu vertiefen. Die Wirtschafts- und Währungsunion sei ein „Projekt, das all unserer Anstrengungen würdig ist“. Der Euro sei heute stärker als je zuvor.

Vor Ort wurde ebenfalls eine Gedenktafel enthüllt, die an den historischen Tag vor 20 Jahren erinnern soll.