LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

Feierstunde im CIPA „Op der Rhum“: „Passation des pouvoirs“ im SERVIOR -Verwaltungsrat

Seit dem 1. Juni hat SERVIOR, Luxemburgs größter Betreiber von Wohneinrichtungen und Diensten für ältere Menschen, einen neuen Verwaltungsrat. Im Festsaal des CIPA „Op der Rhum“ fand gestern Nachmittag die „Passation des pouvoirs“ zwischen den drei Mitgliedern, deren Mandat abgelaufen ist, und ihren Nachfolgern statt. Dieser Feierstunde wohnte unter anderem Familienministerin Corinne Cahen bei.

Auf Vorschlag des Regierungsrates wurde Héloïse Bock, versierte Anwältin und Partnerin der Kanzlei Arendt & Medernach, zur neuen Präsidentin des Verwaltungsrates des öffentlich-rechtlichen Unternehmens SERVIOR ernannt. Sie tritt die Nachfolge von Serge Eberhard an, der dieses Amt seit dem 20. Januar 1999 bekleidete. Héloïse Bock, die sich geehrt fühlt, „diese neue Funktion zu übernehmen“, will „ihrer verantwortungsvollen Mission mit Engagement nachgehen“, wie sie mit Nachdruck unterstrich. Die neue Präsidentin würdigte die Qualität der SERVIOR-Dienstleistungen und das Engagement des Personals im Interesse der älteren Mitmenschen und sagte sich bereits, sich den „künftigen Herausforderungen des Sektors“ zu stellen.

Die zwei aus dem SERVIOR-Verwaltungsrat ausscheidenden Mitglieder
Serge Hoffmann und Pierre Jaeger werden durch Dan Theisen, Erster Regierungsrat im Familienministerium, und Marc Vanolst, „Inspecteur des Finances 1ère classe“ bei der „Inspection générale des Finances“.

Im Dienst der Senioren

Mit rund 1.770 Mitarbeitern verfügt das öffentlich-rechtliche Unternehmen SERVIOR über eine Kapazität, um bis zu 1.657 Senioren aufzunehmen und ist somit der größte der größte Betreiber von Wohneinrichtungen und Diensten für ältere Menschen in Luxemburg.

Im Artikel zwei des Gesetzes von 1998 wird die Mission von SERVIOR wie folgt beschrieben: „Die öffentliche Einrichtung „Centers, Foyers et Services pour personnes âgées“ hat als Mission die Gründung, Übernahme und Verwaltung von:

1. Strukturen, welche den Beistand, die Hilfe und die Beratung pflegebedürftiger oder nicht pflegebedürftiger älterer Menschen organisieren, um so eventuellen physischen, psychischen oder sozialen Bedürfnissen zu begegnen.

2. Strukturen für die Unterkunft und Rehabilitation von älteren Menschen
in Abhängigkeit von Drittpersonen
oder der gerontopsychiatrischen Betreuung bedürfen.