LUXEMBURG
FRANK SCHWARZ

Samstagsanalyse: Mainfirst Asset Management

Dieses Jahrzehnt ist das Jahrzehnt der Plattform-Aktien. Unternehmen wie Alibaba, Amazon, Tencent oder Uber werden ihre Erfolgsgeschichte fortschreiben können – und gleichzeitig werden im Plattformgeschäft in den kommenden Jahren vielversprechende neue Player auf den Markt kommen. Digitale Plattformen werden die globale Wirtschaft nachhaltig verändern – zu ihren Gunsten. Das Erfolgsrezept ist einfach: Plattformen erhalten Informationen über ihre Kunden sowie deren Konsumverhalten und können auf dieser Basis ihre Geschäftsstrategien an den Kundenbedürfnissen ausrichten. Sie wissen sozusagen vorab, was der Käufer wirklich benötigt. Konsequent umgesetzt sind die Plattformen deshalb in der Lage, eine marktdominierende Stellung einzunehmen und ihre Wettbewerbsvorteile gegenüber klassischen linearen Unternehmen auszuspielen. Das schlägt sich in einer höheren Kundenbindung nieder.

Frank Schwarz ist überzeugt, dass Unternehmen wie Alibaba, Amazon und Uber erfolgreich bleiben Foto: Mainfirst - Lëtzebuerger Journal
Frank Schwarz ist überzeugt, dass Unternehmen wie Alibaba, Amazon und Uber erfolgreich bleiben Foto: Mainfirst

Die digitalen Plattformen profitieren von Trends, die durch die anhaltende Corona-Pandemie beschleunigt werden. Weil die Menschen die Ansteckungsgefahr reduzieren wollen, zahlen sie stärker als in der Vergangenheit bargeldlos – zum Beispiel mit dem Smartphone – und bestellen Waren öfter online, statt sie im Laden zu kaufen. Viele von ihnen werden diese neuen Gewohnheiten auch nach der Krise beibehalten. Digitale Strukturveränderungen, die wir bereits vor der Krise gesehen haben, werden künftig noch stärker hervortreten. Mit dem Ergebnis, dass es zu tiefgreifenden Verschiebungen im Ranking der weltweit größten Unternehmen kommt.

Unternehmen aus den USA und Asien ganz vorn

An der Speerspitze dieser Entwicklung stehen vor allem US-amerikanische oder asiatische Konzerne, die die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkannt und ihre Geschäftsstrategie entsprechend ausgerichtet haben. Und während hierzulande viele Händler in der Corona-Krise um ihre Existenz kämpfen, bescherten zum Beispiel der boomende Handel im Netz und florierende Cloud-Dienste Amazon satte Geschäftszuwächse. Kein Einzelfall. Die Digital Giants als Gestalter der Zukunft des 21. Jahrhunderts befinden sich auf der Überholspur. Europa wird diesen Vorsprung wohl auf absehbare Zeit nicht mehr aufholen. Mit ein Grund dafür sind verhaltene Investitionen in Start-ups im Vergleich zu hohen Venture-Capital-Investitionen in den USA und auch dem aufstrebenden China.

Anleger können via Investmentfonds am Megatrend partizipieren. Aktiv gemanagte Fonds mit Investmentfokus auf strukturelle Themen wie Plattform-Modelle, bieten Anlegern die Chance am immensen Wachstumspotenzial des Geschäfts teilzuhaben.

Mainfirst Asset Management

Luxemburger Multi-Boutique

MainFirst Asset Management ist eine unabhängige europäische Multi-Boutique mit einem aktiven Managementansatz, die Publikumsfonds und individuelle Spezialmandate verwaltet. Sie konzentriert sich auf Investmentstrategien in ausgewählten Asset-Klassen und verbindet die Expertise und Flexibilität fokussierter Investment-Teams mit den Stärken und klar definierten Prozessen einer breit aufgestellten internationalen Plattform. Das Asset-Servicing findet über die Gruppengesellschaft MainFirst Affiliated Fund Managers S.A. mit Sitz in Luxemburg statt.