Wir wissen zwar nicht, was der Premierchef am 21. November vorhat - und mit an Möglichkeit grenzender Vielleichtheit ist er dann nicht einmal mal mehr Premierchef - aber jetzt schon seinen Auftritt bei der Veranstaltung „Einblicke - Menschen mit Geschichte und Geschichten“ für diesen Tag „wegen der politischen Situation in Luxemburg“ („Trierischer Volksfreund“) abzusagen, erscheint uns dann doch ein bisschen übervorsichtig. Das Gleiche gilt dann auch für den Juncker‘schen Auftritt beim Düsseldorfer „Ständetreff“ am 23. September , wo der Premierchef „wegen der aktuellen Situation in Luxemburg“ jetzt von DFB-Präsident Niersbach ersetzt werden soll.

Dass der Premierchef beim Merkel-Wahlkampfauftritt in Trier von Kooperierungs- und Kammerverbindungsminister Marc Spautz vertreten wurde, war übrigens nicht nur uns, sondern auch dem „Trierischer Volksfreund“ eine Meldung wert: „ Statt Juncker ist dieses Mal mit Marc Spautz ein christsozialer Minister da, den kaum jemand kennt“. Und „den Juncker“, der vor vier Jahren „beim Merkel-Auftritt für den spaßigen Teil des Programms zuständig war“, habe diesmal Landeschefin Julia Klöckner gemacht. Wir haben es schon immer geahnt: Juncker ein Clown...