CHRISTIAN DE BOISREDON

Sparknews hat 20 Zeitungen aus aller Welt zusammengebracht, um Geschäftslösungen zu Fragen des Klimawandels zu geben. Ein Dossier

Aus der Not eine Tugend machen: vor dem Klimagipfel in Paris (COP21), vor dem die sonst immer fatalistisch behandelten Klimathemen eine nie da gewesene mediale Aufmerksamkeit erfahren, ist dies eine wirkliche Herausforderung.

Dennoch gibt es zahlreiche Menschen, die schon jetzt jeden Tag neue innovative und lösungsträchtige Handlungsmodelle vorstellen. Alle Beteiligten – Ingenieure, Designer, Architekten, Lokalpolitiker, Unternehmer usw. – haben ein Geschäft in Zusammenhang mit einer wirklichen Lösung fürs Klima aufgebaut.

Heute schließt sich das "Journal" und "Sparknews" mehr als 15 großen Wirtschaftszeitungen aus der ganzen Welt an, um Ihnen etliche dieser leidenschaftlichen Führungspersönlichkeiten vorzustellen (Übersicht aller Artikel in unserem Dossier).

Schon seit drei Jahren entwickeln wir bei Sparknews einen „Impact Journalism“ – einen lösungsorientierten Journalismus, der wirkt, indem wir Redaktionen auf der ganzen Welt vorschlagen, sich in ihrem Land auf die Suche nach Lösungsansätzen zu machen. Sparknews gewährleistet danach, dass diese großen Medien vernetzt werden, um miteinander den reichhaltigen Inhalt zu teilen und so ihren Lesern in Europa die Möglichkeit zu geben, sich von Initiativen in Afrika, Amerika oder Asien inspirieren zu lassen oder umgekehrt.

Wenn wir beobachten, dass der Wandel sich bereits vollzieht, denken wir auch daran, dass es möglich ist, diesen zu verstärken und zu beschleunigen. Jenseits der Rolle der Medien, die absolut notwendig sind, um diese Lösungen in die Tat umzusetzen und zu vergrößern, sollten Unternehmen unserer Meinung nach auch eine Rolle spielen.

Daher sind wir Partner des B-Teams unter der Leitung von Sir Richard Branson, das 19 große Unternehmenschefs vereint (darunter Paul Polman, Ratan Tata und Muhammad Yunus). Das Team setzt sich für einen Plan B für den Kapitalismus ein, der „People, Planet and Profit“ (Soziales, Ökologie und Wirtschaft) zusammenbringt.

Auch aus diesem Grund arbeiten wir mit TOTAL, dem Gründungspartner von Solutions&Co, zusammen, der anerkennt dass er zwar Teil des Problems ist, aber zugleich auch Teil der Lösung sein möchte. Letzten Endes können Sie als Leser gleichermaßen an dem Abenteuer von Solutions&Co teilhaben und diesen Wandel vergrößern und beschleunigen.

Nehmen Sie Ihrerseits Einfluss, berichten Sie über die Innovation, die Sie am meisten beeindruckt hat, und stellen Sie Projekte vor, die es verdienen, in der nächsten Beilage von Solutions&Co zu erscheinen (http://www.solutionsandco.com/getinvolved oder mit dem Hashtag #Ideas4Climate auf Twitter).

In einigen Wochen werden auf unsere Einladung die Chefredakteure von Solutions&Co in Paris zusammenkommen, um Bilanz zu ziehen und das weitere Vorgehen zu konzipieren. Bei dieser Gelegenheit werden wir am 4. Dezember bei der Eröffnung der Solutions COP21 im Grand Palais vor 3.000 Personen auf die Bühne treten, um unser Vorhaben zu erklären und um neue Akteure dazu zu ermutigen, sich der Bewegung anzuschließen.

Solutions&Co ist erst in den Anfängen und wir können diese gemeinsam gestalten. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen. Zögern Sie nicht, uns an Ihren Reaktionen teilhaben zu lassen; schreiben Sie an contact[at]sparknews.com

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