Gestern war nicht nur Sonntag und vierter Advent, sondern auch noch Weltorgasmustag, was die ein oder andere Zeitung mit Sicherheit zur lustigen Schlagzeile „Stell Dir vor, es ist Weltorgasmustag, und alle kommen“ inspiriert haben dürfte.

Budgetdebatten sind da natürlich nicht ganz so spritzig, und wenn sie sich dann, wie in diesem Jahr, auch noch über 17 Stunden hinziehen, können sie regelrecht zur Qual werden. Die „Wort“-Wochenrückblicklerin bringt die Sache auf den Punkt: „Eigentlich ist nach zwei Stunden längst alles gesagt, aber halt noch nicht von jedem“. Besonders übertrieben hat es in dieser Hinsicht diesmal die CSV, die neben ihren Vorderbänklern auch einige Hinterbänkler in die Arena schickte. Eine Kostprobe seines ganz speziellen Humors gab bei dieser Gelegenheit auch noch einmal CSV-Mensch Michel Wolter, der sich, glaubt man dem „Wort“, demnächst in den Staatsrat verabschieden wird, was die Erzbistumszeitung jetzt schon bedauert: „Der ewige Polterer wird uns fehlen, echt!!“ Traurig sind aber nicht alle, kann Christine Dörner, wenn Wolter geht, doch kommen, und kann Justin Turpel endlich wieder ruhig schlafen, sorgt das Wolter’sche „Moien du Aasch, bass du och elo hei?“ bei diesem doch immer noch für Schwitzträume...