BETTEMBURG

Neue Entwicklungen in Sachen Rettungswesen im Gemeinderat Bettemburg vorgestellt

Ausgiebig diskutierte am letzten Freitag der Bettemburger Gemeinderat über die Nutzung des Flexibusses, der Anfang September zu einer sechsmonatigen Testphase eingesetzt worden war.

Wie Verkehrsschöffe Gusty Graas (DP) erklärte, habe sich die Idee des Kleinbusses vollauf bewährt. Pro Monat würden im Durchschnitt 919 Passagiere gezählt. Mit 1.058 Fahrgästen sei der Oktober der Monat mit der bisher höchsten Passagierzahl gewesen. Vor allem zwischen 6 und 7 Uhr morgens sowie abends zwischen 16.00 und 17.00 Uhr sei die Nachfrage am größten. Der Bahnhof würde mit 24% am meisten angefahren. Frauen stellten mit 64% den größten Anteil dar, während 63% der Fahrgäste Luxemburger seien. Am besten vertreten sei die Alterskategorie › 60 (32%). Immerhin 61% würden den Bus mehr als dreimal die Woche benutzen. Rund 44 % seien vom Auto auf den Bus umgestiegen. Sehr zufrieden mit der angebotenen Dienstleistung zeigte sich übrigens bisher der weitaus größte Teil der Fahrgäste.

Diskussion

Rat Guy Frantzen (LSAP) wollte noch genauere Statistiken über die Zahl der Passagiere während der einzelnen Fahrten haben, während Fräntz d’Onghia (LSAP) die Meinung vertrat, der Bus würde die Leute zu weniger Bewegung animieren. Jean-Jacques Schroeder (CSV) schlug vor, in Zukunft einen Hybridbus einzusetzen. Pascale Kolb (déi gréng) sprach sich belobigend über den neuen Busdienst aus. Schließlich stimmten sämtliche Räte dem Vorschlag des CSV/déi gréng/DP-Schöffenrat zu, ab dem 1. März den Flexibus definitiv einzusetzen. Die Benutzung des Busses soll auch in Zukunft kostenlos sein, so der zuständige Schöffe.


Studie zum Rettungswesen

Im Anschluss stellte Tom Barnig eine interessante Studie über die Situation des Rettungswesens in der Gemeinde Bettemburg vor. In einer Resolution befürwortete der Gemeinderat eine Erhöhung der Gebühr für die Nutzung eines Rettungswagens und sprach sich für allgemeine Verbesserungen aus. Schöffin Josée Lorsché (déi greng) ging anschließend auf eine Konvention mit Educdesign ein, die zu einer wesentlichen Verbesserung der Informatiknutzung im Schulbereich führen soll.


Fragen der Räte

Zum Schluss der Sitzung standen noch Fragen der LSAP auf der Tagesordnung. So gab Bürgermeister Laurent Zeimet (CSV) Erklärungen, warum ein Spielplatz in der Nic Biever-Straße abgetragen worden sei.

Schöffe Gusty Graas seinerseits ging auf den unerlaubten Durchgangsverkehr in der Ziegeleistraße ein. In Kürze würden dort bewegliche Poller installiert, die nur von den Linienbussen sowie den Rettungsdiensten betätigt werden könnten.p.