LUXEMBURG
LAURENT LAMESCH

Kloertext zu den anstehenden Nationalwahlen

Am 14. Oktober 2018 wählt Luxemburg zum nächsten Mal sein nationales Parlament. Die Parteien sind zurzeit dabei, ihre Wahllisten aufzustellen. Genau der richtige Zeitpunkt, dass sich auch Jugendorganisationen wie die „Jonk Demokraten“ zu Wort melden und sich entsprechend in Position zu bringen, um bei der Aufstellung auch berücksichtigt zu werden, stellt der Koordinator der JDL-Zentrum, Laurent Lamesch, klar.

„Die Jungen Demokraten haben sich zum Ziel gesetzt, die Regierungsarbeit - in unserer Funktion als separate und eigenständige Politik-Organisation - kritisch zu begleiten und der Jugend eine starke Stimme zu geben. Zahlreiche Stellungnahmen zu den unterschiedlichsten Themenbereichen unterstreichen unsere Zielsetzung. So wurden viele Standpunkte von den Mitgliedern gestimmt und veröffentlicht. Dabei ging es unter anderem um Studienbeihilfen, den ‚Fonds souverain‘, den Wohnungsbau, die Jugendarbeitslosigkeit, die gesetzlichen Urlaubstage, die Orientierung in der Schule oder auch die Drogenpolitik, um nur einige zu nennen. Besonders die Jugendorganisationen stehen nach unserem Verständnis in der Verantwortung, die Jugend Luxemburgs noch stärker für die Politik zu begeistern.

Die JDL hat sehr viele Arbeitsgruppen wie Bildung, Kultur, Wirtschaft, Umwelt, Transport, Digitalisierung, Sport, Soziales, Ausbildung, Gesundheit, in denen entsprechende Ideen ausgearbeitet werden und die der DP dann weitergeleitet werden. So haben wir die Chance, Vorschläge zu unterbreiten und mitzudiskutieren, da wir auch durchaus stark in den Gremien vertreten sind. Man muss sagen, dass wir mit der DP und Parteipräsidentin Corinne Cahen gut zusammenarbeiten, wobei aber sicherlich immer noch mehr für eine noch bessere Zusammenarbeit getan werden kann. Wir können aber sagen, dass wir geschlossener als Gemeinschaft auftreten als die DP-Vertreter, wenn es darum geht, unsere Standpunkte zu vertreten. Was diesbezüglich eine Besetzung der Posten anbelangt, so vertreten wir auch weiterhin den Standpunkt, dass man eine Mandatstrennung favorisieren sollte, also den Parteipräsidenten von einem Regierungsmandat zu trennen.

Wenn es aktuell darum geht, die Listen für die Parlamentswahl zu erstellen - und damit mögliche Mandate -, darf man die Jugend nicht vergessen. 2013 kamen mit Jeff Feller (Norden), Lex Delles (Osten), Carole Hartmann (Osten), Joe Nilles (Osten), Joëlle Elvinger (Zentrum), Marc Ruppert (Zentrum), Bill Wirtz (Zentrum), Max Hahn (Süden), Mara Scheibel (Süden), Max Lehnen (Süden) und Maryse Frantzen (Süden) elf der 60 Kandidaten aus den Reihen der JDL. Bei den Kommunalwahlen 2017 waren 121 von den 560 DP-Kandidaten den Jungen Liberalen zuzuschreiben. Bei den nun anstehenden Wahlen wäre es für uns durchaus denkbar, auch noch einen zwölften, 13. oder mehr Vertreter aus den Reihen der JDL und damit im jugendlichen Alter auf den Listen zu positionieren.“