CLAUDE KARGER

„Kalt, düster, feucht: Luxemburg unterirdisch“. Keine Angst, die Schlagzeile hat nichts mit irgendwelchen grottenschlechten Sportdarbietungen in irgendwelchen Kellerduellen zu tun, in denen sich das Großherzogtum manchmal herum tummeln muss. Sondern mit den zirka 150 Höhlen unter dem Ländchen, die das „Wort“ gestern recht interessant in den Fokus rückte. Man sollte sich übrigens nicht von Grottennamen foppen lassen: „Personen, denen es im Sommer zu heiß ist, können einen Abstecher in die „Äisgrott“ machen, obwohl ihr Name recht wenig mit der Wirklichkeit übereinstimmt. Für durstige Menschen bietet sich dann wohl eher die „Cave à Vins“ an“. Aha. Haha. Ein herzhafteres Schmunzeln trieben uns gestern allerdings unsere Topp-Kicker ins Gesicht. Die Mannschaft setzte sich am Wochenende bei den Weltmeisterschaften in Turin unter 34 Konkurrenten am Ende gegen die Weltmacht USA durch. Zudem erkickerten sich zwei hiesige Spieler den WM-Titel im Doppel - erneut übrigens. R-E-S-P-E-K-T für diese tollen Leistungen! Tischfußball, Kegeln, Billard (zwar schon etwas länger her): Überall wo auf kleinstem Raum absolute Präzision verlangt wird, haben wir den richtigen Kick. Das muss sich doch auch „Nation branding“-mäßig umsetzen lassen, nicht wahr? Wir sind gespannt.

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