CLAUDE KARGER

Der CSV-Fraktionsboss, der „für jede Musik zu haben“ ist, wie er dem „Journal“ einmal verriet, steht besonders auf die „Stones“. Gut möglich, dass er sich beim Schreiben seines letzten „Land“-Gastbeitrags ein Riff-Gewitter des großen Keith reinzog, schreibt der Spitzenmann doch beharrlich von der „Riffkin-Studie“, die nun „konkret“ und mit jedem im Boot in die Tat umgesetzt werden müsse. Dabei heißt der Guru aus Colorado doch Jeremy Rifkin und spielt seit 40 Jahren Zukunftsmusik. Für das Opus „Luxembourg 2050“ herrscht jedenfalls „Backstage“ großes Gedränge. Und einige Trommler sind richtig sauer, dass sie nicht bei den Proben dabei sein dürften. So der Präsident der „Lohnabhängigenkammer“, der im RTL-Kloertext pikiert auf den Vorwurf des „Space Mining“-Ministers reagierte, die Arbeitnehmerseite habe sich ja nicht daran beteiligen wollen. Dabei habe Etienne S. die Arbeitnehmerseite nicht im „Steuerungskomitee“ haben wollen, weiß das „Land“. Ob das Klima sich nun mit einem neuen Gremium entspannt? Wie es global zu retten ist, beplauschte die „Chamber“ kürzlich. Wobei der Auftritt der grünen Klimaministerin die „woxx“ durch mangelnde konkrete Akzente enttäuschte. „„Kanner loosst mer lëschteg sinn, well de Kleesche kënnt geschwënn“. Klimadebatte in Luxemburg“, bilderzeilte das Wochenblatt keck. Noch ein paar Mal schlafen...