LUXEMBURG
LJ

Minister Meisch will das auch im Sekundarunterricht regeln

Frankreich wird bei der „Rentrée 2018/2019“ ein Smartphoneverbot in Schulen einführen. Und was ist mit Luxemburg? Das wollten die CSV-Abgeordneten Diane Adehm und Gilles Roth in einer parlamentarischen Frage von Unterrichtsminister Claude Meisch wissen. Der DP-Politiker weist darauf hin, dass es in der Grundschule bereits Regeln für den Umgang mit Handys gibt. So besagt die großherzogliche Bestimmung vom 7. Mai 2009 über die Verhaltensregeln und die interne Ordnung in den Schulen, dass die Handys der Schüler während der Schulzeit in den Klassen, in den Pausen und innerhalb der Schulgebäude ausgeschaltet sein müssen. Für die Belegschaft gilt übrigens, dass Handys an diesen Orten und während der Schulzeit lediglich für berufliche Zwecke benutzt werden dürfen. Ferner kann der Schulrat in der Schulordnung weitere Bestimmungen treffen um die Nutzung von Smartphones zu reglementieren. Minister Meisch will in Bälde auch eine Regelung für den Umgang mit Handys im Sekundarunterricht einführen. Allerdings wird auch über den didaktischen Wert von Smartphones und ihren Einsatz in bestimmten Kursen nachgedacht. Der Minister weist ebenfalls darauf hin, dass das Handy nützlich ist, um etwa die Menüs der Schulkantinen abzurufen und damit zu zahlen. Außerdem unterstreicht er, dass die Schüler sensibilisiert werden auf die Risiken einer missbräuchlichen Nutzung von Smartphones.