ECHTERNACH
LJ

Das „e-Lake“-Festival verwandelte den Echternacher See erneut in einen Hexenkessel

Mit zahlreichen Live-Konzerten ist an diesem Wochenende am Echternacher See wieder das „e-Lake“-Festival über die Bühne gegangen. Das Festival fand damit schon zum 23. Mal statt und ist für reichlich Musikfans inzwischen fester Bestandteil des Sommerprogramms geworden.

Dafür spricht zum einen natürlich, dass das Festival jedes Jahr bekannte DJs, Musiker und interessante Gruppen nach Echternach holt, zum anderen dürfte auch der kostenlose Eintritt eine Rolle spielen - Gratiskonzerte sind immerhin rar gesät.

Vielfältiges Programm

Es hat sich gelohnt: Nicht umsonst sind in der malerischen Kulisse des Sees, mit seinen angrenzenden Hügeln und Wald wieder viele bekannte und aufstrebende Bands aus dem In- und Ausland aufgetreten.

Das Programm war auch dieses Jahr wieder ziemlich bunt: Den Anfang machten am Freitag Kensington, Fünf Sterne Deluxe, Itchy und Versus You. Auch De Läb, Johnny Rakete, Cultura Tres, Jomo, Zero Point Five und The Kooters waren mit von der Partie. Und auch der aufstrebende Rapper Maz sowie die Band All the Way Down, das Soloprojekt Der Däiwel und die Nick Sober Experience hatten zum Festival zugesagt.

Am Samstag gab es auf den Bühnen dann die Musikmischungen der DJs aus aller Welt auf die Ohren. Auf dem Programm standen unter anderem Markus Schulz, Ørjan Nilsen, der Holländer Mark Sixma, Ruben de Ronde, Anna Reusch, Yenn, Nicola Septem, Techmeup-Special und viele mehr. Auch Rapper aus Luxemburg waren mit von der Partie, wie DJ Nosi oder Thierry_W b2b Patrice. Und auch aus Deutschland kamen DJs wie SPBB oder Danth.

Das dreitägige Festival ging am gestrigen Sonntag mit Karacho zu Ende. Es spielten Dream Catcher, Schëppe Siwen, die Folk-Band Dëppegéisser, sowie Steve R.I.O.T B2B Dr. Gonzo. Wie im vergangenen Jahr gab es auch wieder Reggae-Musik dank Plemm Plemm Soundsystems Reggae-Time.

Auch in diesem Jahr konnten die Musikfans auf einem autorisierten Camping-Areal ihre Zelte aufschlagen. Praktisch! Und dank der Nähe zum Festivalgelände auch gar nicht verkehrt. Die Besucher dürfte es zudem gefreut haben, dass die drückend heißen Tage pünktlich zum Festival Geschichte waren.