LUXEMBURG
CATHERINE NOYER

Baywatch-Badeanzüge der 80er-Jahre und Bikinis in Tropen-Farben machen Lust auf Wasser

Der Urlaub am Meer ist in diesem Jahr nicht sicher. Aber Freude macht dennoch ein neuer Bikini oder Badeanzug, der im Schwimmbad oder am Baggersee vorgeführt werden darf.

Die neuen Modelle sind jedenfalls elegant und sexy. Asymmetrie ist in diesem Sommer angesagt. Und die kommt am besten bei unifarbenen Einteilern zur Geltung.

Hier sind es One-Shoulder Modelle, die für ein tolles Dekolleté verantwortlich sind. Außerdem machen sie eine gute Figur. Nicht nur als Badeanzug, sondern auch als Bikini mit High-Waist-Höschen sind sie ein absoluter Hingucker. Raffiniert sind aber auch die Modelle mit Trägern, die im Nacken zusammen laufen oder geknotete Neckholder.

Was Pamela Anderson in „Baywatch“ vorführte, ist in diesem Jahr Trend. In den 1980er Jahren punktete die Rettungsschwimmerin von Malibu im roten Badeanzug mit ihrer Top-Figur. Das sollen die Badenixen des Sommers 2020 ebenfalls. Denn klassische Badeanzüge in unterschiedlichen Farben und Mustern sind Programm und werden sicher auch weitere Saisons überstehen. Die Schnitte sind etwas peppiger als damals, aber der Retrolook mit hohem Beinausschnitt, verlängert optisch die Beine und kaschiert kleine Polster.

Ein weiterer Look, der bereits Erfolge verbuchen konnte, sind die mit Schnürungen versehenen Criss-Cross-Badeanzüge. Die Bondage-Modelle lassen besonders an den Seiten viele Einblicke auf nackte Haut. Aber auch Rücken- und Bauchschnürungen geben dem Teil die nötige Sexyness.

Bondage, Cut-outs und Rashguards

Sexy sind ebenfalls Cut-Outs, Löcher im Badeanzug oder Bikini, die teilweise mit transparentem Stoff oder Netzoptik die Haut darunter eher erahnen lassen. Oft sind sie in der Taille, am Bauch oder an den Seitenteilen angebracht.

Es versteht sich von selbst, dass der Bikini mehr denn je präsent ist. Für die knappen Modelle braucht Frau einen Top-Body. Da 2020 die Höschen mit hoher Taille Trend sind, macht jede Frau eine gute Figur im Bikini. Die High-Waist-Modelle sorgen für eine schmale Taille, kaschieren Pölsterchen und verlängern optisch die Beine.

Wer sich nur aufs Schwimmen konzentriert, der hat als Alternative die „Rashguards“, Badeanzüge aus Neopren mit langen Ärmeln und Reißverschlüssen. Sie kommen aus der Taucher- und Surfer-Szene und verhindern das Auskühlen falls das Wasser nicht ganz so warm ist.

Romantisch wird es bei vielen Schleifen und Volants, die als Detail an Höschen, Oberteilen und Badeanzügen angebracht sind. Sie finden sich im Nacken auf den Schultern, vor der Brust und an der Hüfte wieder und geben dem Teil einen niedlich-mädchenhaften Touch. Wenn die Badekleidung dann noch mit zarten Pastell- und Softeisfarben punktet, ist der Romantik-Look perfekt.

Was die Muster betrifft, so setzen die Designer auf orientalische Kaleidoskop-Muster. Auch tropische Farben sollen Sonne, Meer und Urlaubsgefühle auf den Stoff zaubern. Animal Prints und Muster wertvoller Seidentücher stehen ebenfalls zur Auswahl.

Die Männermode in Sachen Badehose variiert wenig in den Formen. Bermudas und Boxer-Swimwear hat sich farblich an Bikini und Badeanzug angepasst. Hier sind vor allem tropische Farben gefragt. Daneben geht es weiter mit Urwaldmuster, Pastellen und Paisleys.

Lëtzebuerger Journal