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Datenschutz kann Selbstschutz sein: Ein Kit, das weiterhilft

Im Internet sicher unterwegs sein bedeutet nicht nur, sich ein kluges und komplexes Passwort einfallen zu lassen. Nein, auch andere Aspekte der digitalen Hygiene gilt es zu beachten, wenn man seine Privatsphäre schützen möchte und es potenziellen Angreifern so schwierig wie nur möglich machen möchte. Das ist nachträglich natürlich schwer machbar: Zum einen hat man sich gewisse Verhaltensweisen angewohnt, zum anderen hat man bereits unzählige Spuren im Netz hinterlassen, die man im Nachhinein am liebsten wieder loswerden würde. Genau dieses Problem sprechen sogenannten „Data Detox“-Kits an. BEE SECURE bietet genau ein solches an: Wir haben einen Blick reingeworfen.

Nomen est Omen

Bluetooth ist ein unheimlich nützliches Tool, wenn man mehrere Geräte miteinander verbinden möchte. Wer unterwegs einmal seinen Bluetooth-Schalter auf dem Smartphone umlegt, erhält einen Überblick, welche Geräte sich in der Umgebung befinden. Oft genug stellt man dabei fest: Die Geräte tragen die Namen ihrer Besitzer. Genau das sollte man vermeiden, denn damit kündigt man seiner gesamten Umwelt an, wer man ist und wo man sich gerade befindet.

Sehr viel konkreter wird das dann noch, wenn Apps Zugriff auf die Standortdaten haben. Während diese pro App geregelt werden können, haben wir alle Programme installiert, die wir selten oder nie tatsächlich benutzen. Trotzdem sammeln sie schön fleißig Daten. Das Detox-Kit rät deshalb, solche Apps schlicht zu deinstallieren. Wer weniger beim Surfen kontrolliert werden möchte, dem sei das Installieren einiger Programme empfohlen, welche sogenannte „Tracker“ blockieren. Dabei handelt es sich um Cookies, welche einen von Seite zu Seite begleiten und dort die Vorlieben und den Browserverlauf weitervermitteln - damit effizienter Werbung geschaltet werden kann. Wer die Spurensuche in den sozialen Netzwerken erschweren möchte, der sollte sich auf den zahlreichen Fotos  entmarkieren. Damit lassen sich für Tracker und Hacker gleichermaßen nur noch schwer Verbindungen herstellen.

Gut gesperrt ist halb gesichert

Das Handy ist für viele das Portal zur digitalen Welt. Doch auch für das Ausspionieren der Digitalen Identität sind sie kostbare Eingangstüren. Deshalb sollte man die Bildschirmsperre möglichst gut einstellen. Wer ein Passwort benutzt, um den Bildschirm zu sperren, sollte sich überlegen, ein komplexeres anzuwenden. Wer eine Pin nutzt, sollte vielleicht nicht auf 1234 setzen. Und wer Muster einsetzt, soltle es ebenfalls komplexer gestalten, damit anderen keine Chance geboten wird, mal so nebenbei das Handy zu missbrauchen.

Ein weiter wichtiger Rat des Detox-Kits: Prüfe die Nachrichten, die du siehst. Hinterfrage Posts, die du in den sozialen Netzwerken siehst, prüfe die Quelle und frag dich, wer damit angesprochen werden soll und wem die Nachricht etwas bringt. Auch sollte man auf vertrauenswürdigen Seiten nachprüfen, ob eine Nachricht so stimmen kann.

Das ganze Kit finden Sie auf bee-secure.lu