LUXEMBURG
LJ

Covid-19-Krise in Luxemburg: Am Sonntag 88 Tote (+3), 3.723 bekannte Infektionen (+12)

Die gute Nachricht zuerst: die Zahl der Hospitalisierungen wegen Covid-19 oder Verdachtsfällen geht insgesamt weiter zurück. Stand Sonntagnachmittag wurden so insgesamt 146 Personen (17 weniger als am Vortag) wegen der oben angeführten Pathologien in den Kliniken betreut, 22 davon auf einer Intensivstation. Allerdings müssen zu den Patienten, die Intensivpflege benötigen, noch fünf aus der französischen Region Grand Est hinzu gerechnet werden. In den letzten Tagen konnten mehrere Patienten aus der Region zurück in ihre Heimat. Ein Einwohner des Grand Est ist leider in Luxemburg verstorben. Er taucht in der Statistik der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus allerdings nicht auf. 88 Opfer hat die Seuche bislang gefordert, übers Wochenende kamen drei weitere hinzu. Das Durchschnittsalter der Opfer beträgt 83 Jahre.

Die Detail-Statistik verrät, dass 67 Prozent der Covid-19-Sterbefälle über 80 waren, 25 Prozent zwischen 70 und 79, vier Prozent zwischen 60 und 69 und zwei Prozent zwischen 50 und 59. Während 52,7 Prozent der Opfer Frauen sind, sind 33,3 Prozent anderswo verstorben als in einer Klinik. 788 Personen, die wegen Covid-19 oder einem Verdacht darauf in einer Klinik gepflegt wurden, konnten die Krankenhäuser bislang bereits verlassen. Sie müssen dann zuhause weiter in der Quarantäne bleiben, während ihr Gesundheitszustand überwacht wird.

Was die Zahl der bekannten Infektionen anbelangt, so liegt sie mittlerweile bei 3.723, ein Anstieg von insgesamt 28 seit Freitag. 3.104 Personen gelten mittlerweile als geheilt, 531 „aktive Infektionen“ führt die Statistik. Über 39.000 Covid-19-Tests wurden mittlerweile durchgeführt. Diese Zahl soll in den kommenden Tagen und Wochen noch massiv steigen. Die Regierung hat nämlich am Freitag ein großflächiges Monitoring angekündigt. Die Bürger sollen möglichst zahlreich an den Tests teilnehmen und das auf freiwilliger Basis. Derweil war gestern Vizepremier François Bausch laut Instagram am Flughafen bei einer weiteren Lieferung von medizinischem Material aus China dabei, darunter seien laut RTL rund acht Millionen Masken.