Nun „ass si op“ - die „Schueberfouer 2014“, zu deren offiziellen Eröffnung am gestrigen Nachmittag wieder einmal mehr alles eingefunden hat, was in der Hauptstadt Rang und Namen hat. In ihrer Eigenschaft als Hauptstadtbürgermeisterin war es Lydie Polfer vorbehalten, mit dem Durchtrennen des unter dem Eingangsportal gespannten Trikolorebändchens den diesjährigen Rummel offiziell seiner Bestimmung Zu übergeben.
674. „Schueberfouer“
Es ist dies die 674. Veranstaltung seit jenem 20. Oktober 1340, als Johann der Blinde, König von Böhmen und Graf von Luxemburg, in seinem Schloss in Luxemburg ein Dokument besiegelte, in dem er der Hauptstadt das Privileg eines acht Tage andauernden Jahrmarktes, „Schueberfouer“ genannt, anerkannte. Damals wie heute beginnt die „Fouer“ um den 23. August - dem Vorabend des Festes des heiligen Bartholomäus (24. August).
Buntes Treiben
Was nun die diesjährige „Fouer“ betrifft, so können bis zum 10. September nicht weniger als neun Neuheiten auf dem Glacis ausprobiert werden: Der höchste transportable Freefalltower „Skyfall“, der Propeller „Booster Maxxx 4G“, die Schaukel „Rock & Roll“, die große Geisterbahn „Geisterschlange“ und der Scheibenwischer „Soccer Bowl“ sowie der neue Autoskooter „Diamond“ für die erwachsenen Besucher, sowie „Panamericana“, „Happy Circus“ und „Waterworld“ speziell für die kleinen Gäste. Auch findet der interessierte Besucher eine neue Brasserie, die Bofferding und Vinsmoselle unter dem Namen „B2“ gemeinsam betreiben.
Eine Reihe „Backcomers“
Zurück auf der „Fouer“ sind in diesem Jahr „Top Spin“, „Happy Sailor“, „Spinning Racer“, und „Après Ski Party“. Nicht dabei sind „Shaker’s“, „Looping the loop“, „Karting“, „Chaos“ sowie die letztjährigen Neuheiten.
Zahlreiche Restaurants, Brasserien, Snacks und „Buvetten“ sorgen dafür, dass niemand auf der „Fouer“ Hunger oder gar Durst leiden muss. Und wie der „gebake Fësch“, Fritten oder ein „Grillinger“ gehören eine Waffel, Schappnougat und gebrannte Nüsse zu einem erfolgreichen „Fouer“-Besuch.
Die „Schueberfouer“ 2014 das sind: 184 Fahrgeschäfte, Restaurants, Süßwarengeschäfte, Los- und Schießbuden sowie 81 Kramerstände („camelots“) entlang der Allée Scheffer. Die auf dem diesjährigen Rummel präsenten Schausteller gehören folgenden Nationalitäten an: Luxemburger (33%), Franzosen (35%), Belgier (16%), Deutsche (14%), Niederländer (1%) und Schweizer (1%).
Mit dem Bus zur „Fouer“
Und zum Schluss noch ein guter Rat: Wer seinen Rummel-Besuch bequem und stressfrei (da die leidige Parkplatzsuche entfällt) angehen will, der greift auf den öffentlichen Personennahverkehr zurück, um zur „Fouer“ zu gelangen. Seinen fahrbaren Untersatz, sprich: Sein Auto, lässt er auf einem der Auffangparkings am Rande der Hauptstadt stehen, von wo aus Buspendeldienste die Verbindung zum Glacis und zurück sicherstellen.
www.fouer.lu







