PASCAL STEINWACHS

Kinners, wie doch die Zeit vergeht! So ist es gerade einmal ein Jahr her, dass die Erzbistumszeitung mit einem dreiseitigen Artikel über Paul-Henri Meyers aufmachte („Paul-Henri Meyers geht, sein Lebenswerk wird bleiben. Fast 20 Jahre saß er für die CSV im Parlament und genauso lang hat er an der Verfassungsreform gefeilt“), in dem dieser sich zufrieden zeigte, dass die Arbeiten an der Verfassungsreform „abgeschlossen sind“. Als einzigen „Unsicherheitsfaktor“ sah der CSV-Verfassungsexperte seinerzeit nur, dass „die Wähler (...) sich beim geplanten Referendum gegen die Reform aussprechen“ könnten, aber da hatte er die Rechnung wohl ohne den Wirt gemacht, der in diesem Fall Frank Engel heißt und, genauso wie der Frühling, alles neu machen will.

Alles beim Alten lässt indes Auslandsminister Jean Asselborn, der am Dienstag wieder einmal auf den Mont Ventoux heraufradelte, was er anschließend auf seiner „Facebook“-Seite - die Höhenluft scheint dem Minister arg zugesetzt zu haben - in einem „Dialoque entre la machine et le machiniste“ (nicht zu verwechseln mit „La cigale et la fourmi“) zusammenfasste, also in einem Gespräch zwischen sich selbst und seinem Fahrrad. Langsam sollte man sich Sorgen machen...