BERLIN/LUXEMBURG
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Deutsche Bundeswehr holt Intensivpatienten aus Italien und Frankreich nach Deutschland - Auch „Luxembourg Air Rescue“ im Einsatz

Wegen der schwierigen Lage in Nordtalien und teils auch in Frankreich hat die Bundeswehr weitere Corona-Patienten zur Behandlung nach Deutschland geholt. Wie ein Sprecher der Luftwaffe mitteilte, flog ein Airbus A310 MedEvac am Sonntag von Köln nach Bergamo, um sechs Italiener in Kliniken nach Nordrhein-Westfalen zu bringen. Ein Militärtransporter des Typs A400M flog zwei französische Intensivpatienten aus Straßburg nach Stuttgart. Insgesamt werden jetzt mehrere Dutzend ausländische Corona-Patienten in Deutschland behandelt.

Die schwer erkrankten Franzosen sollen im Bundeswehrkrankenhaus in Ulm versorgt werden, wie es aus dem Verteidigungsministerium hieß. Aus dem deutschen Auswärtigen Amt hieß es am Samstag, bislang seien 73 Klinikplätze für italienische Patienten in acht Bundesländern vermittelt worden. Zudem würden 30 französische Patienten in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und im Saarland behandelt.

Die Charité in Berlin nahm nach Angaben der Senatskanzlei vom Sonntag sechs schwerkranke Corona-Patienten aus Frankreich auf. Zudem wurden nach Angaben der NRW-Staatskanzlei zwei Patienten aus Metz in die Uni-Klinik Essen geflogen.

In der Uniklinik Hamburg-Eppendorf werden zwei Patientinnen aus Frankreich intensivmedizinisch behandelt, die von der luxemburgischen LAR nach Hamburg gebracht wurden. DPA/LJ