LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

Luxemburg gedenkt der Opfer der Ardennenoffensive

Großherzog Henri, Parlamentspräsident Mars Di Bartolomeo, Premier Xavier Bettel und Vertreter der US-amerikanischen und der luxemburgischen Armee nahmen gestern Vormittag zusammen mit Kriegsveteranen an der Gedenkfeier anlässlich des Beginns der Ardennenoffensive auf dem amerikanischen Militärfriedhof in Luxemburg-Hamm teil. Bei der Zeremonie dabei waren auch Schüler des Bonneweger „Lycée Technique“ und junge Pfadfinder.

Mörderische Schlacht

Die Ardennenschlacht brachte dem Norden und Osten des Großherzogtums sowie weiten Teilen von Belgien Tod und Zerstörung. 19.000 US-Soldaten und 500 luxemburgische Zivilisten ließen ihr Leben. Auf einer Front von 130 Kilometern von Echternach im Süden bis Montjoie (Belgien) im Norden begann der Angriff der Deutschen am 16. Dezember 1944 um 5.30. Erst am 18. Januar 1945 gelang es den Truppen von General George Patton, die deutschen Einheiten auf ihre Positionen vom 15. Dezember 1944 zurück zu drängen.

In ihren Ansprachen wiesen Premier Xavier Bettel, General Frank Gorenc, der Kommandant der amerikanischen Luftwaffe in Europa und Afrika, sowie Leutnant General Ben Hodges, Kommandant der amerikanischen Streitkräfte in Europa, mit Nachdruck darauf hin, dass die Opfer der amerikanischen Soldaten von vor 70 Jahren, die damals ihr Leben für unsere Freiheit opferten, niemals in Vergessenheit geraten dürfen. Nachdem Großherzog Henri Blumen am Mahnmal in Luxemburg-Hamm niedergelegt hatte, war es an den Kriegsveteranen, mit Hilfe der Schüler des Bonneweger „Lycée Technique“ 70 Rosen zu deponieren.