Der „t“-Chefschreiber gab am Samstag den Koalitionären seine Empfehlungen mit auf den Weg: Volksnahe Minister, schnelle gesellschaftspolitische Reformen, frühe finanz-, sozial- und wirtschaftspolitische Initiativen und gegensteuern gegen die „moralisch verwerfliche“, weil Elend verursachende EU-Politik. „Diese Regierung muss den verbleibenden Spielraum für eine sozial gerechte Entwicklung des Landes furchtlos und geschickt nutzen“, so die Aufforderung, ohne dabei „mit dem Kopf durch die Wand“ zu wollen. Wobei das sicher einfacher wäre, wenn andere Partner sich etwas mehr bewegen würden, um zu helfen, das angepeilte Ziel auch längerfristig zu erreichen. „Verscherzt euch nicht den Vertrauensvorschuss, ihr flotten drei!“, so die sympathische Warnung an Blau-Rot-Grün, denen klar sein muss, dass sie sich „ab sofort dem Kampfverband CSV-Erzbistum/Wort-LCGB“ zu stellen haben“. Das riecht ja schwer nach harten Auseinandersetzungen. Mächtig gezankt wird sich derzeit auch in Europas Kulissen. Denn 2014 sind EU-Wahlen und es gilt, Posten neu zu besetzten. Immer wieder kommt JCJ dabei ins Spiel. Allerdings steht es schlecht um dessen Einzug in die EU-Kommission: Laut „t“ wird nämlich der nächste Luxemburger EU-Kommissar ein Sozi. Der europa-erfahrenste Genosse heißt übrigens: Nico Schmit.
Die flotten drei
journal.lu - 01.12.2013

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