LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

Aktionspläne für mehr Lebensqualität im Umweltministerium vorgestellt

Besser Loft a manner Kaméidi - fir méi Liewensqualitéit“ - unter diesem Motto stellten Umweltministerin Carole Dieschbourg und Staatssekretär Camille Gira gestern Nachmittag die Maßnahmen der Regierung gegen Lärm und für eine bessere Luftqualität vor. Diese Maßnahmen, wie zu erfahren war, wurden aufgrund von detaillierten Analysen auf nationaler und lokaler Ebene die Schäden betreffend getroffen. Ziel der Aktion ist es, die Lebensqualität aller Bürgerinnen und Bürger zu schützen und auf einen besseren Gesundheitschutz der Kinder und der älteren Personen zu achten.

Als Hauptverursacher von Lärm wird der Verkehr angeführt: Die Hauptverkehrsachsen mit über drei Millionen Fahrten jährlich, die Eisenbahnlinien mit 30.000 Zugbewegungen jährlich und der Flugverkehr mit 50.000 Flugbewegungen pro Jahr sind Luxemburgs größte Lärmquellen. Hinzu kommt der Effekt des Ballungszentrums Luxemburg-Stadt, wo rund 100.000 Einwohner von unterschiedlichen Lärmquellen belästigt werden. Hier werden verschiedene Maßnahmen ins Auge gefasst, über die das Ministerium in öffentlichen Konferenzen informieren will (siehe Kasten).

Ein weiteres Maßnahmenpaket betrifft die Luftverschmutzung und die Umsetzung des nationalen Programms der Luftqualität. Bislang wurde hierzulande noch keine Überschreitung der Feinstaub-Grenzwerte registriert, beim Stickoxid (NO2) werden allerdings immer wieder Überschreitungen an den Hotspots (Orte, an denen besonders dichter Verkehr herrscht) festgestellt.