LUXEMBURG
INGO ZWANK

Heute startet das „49. Autofestival“ bei den Händlern seine Pforten

Auftakt zum „Luxemburger Autofestival“: Hunderte von teils neuen Modellen sind bereits auf Hochglanz poliert und schmücken die Showräume der Händler, die sich auf den hoffentlich anstehenden Ansturm der Autofreunde freuen.

Bis zum 4. Februar stehen alle Zeichen im Ländchen wieder auf „Kühler, Blinker und Felgen“, jeder erhofft sich, ein passendes Angebot und Schnäppchen zu finden.

Neuheiten vor Ort

Das luxemburgische Autofestival wird alljährlich vom Verein der Autohändler aus Luxemburg (ADAL) und Fegarlux organisiert. Damit soll der Verkauf angekurbelt werden.

Das Festival findet dabei bekanntlich nicht nur an einem zentralen Ort statt. Circa 130 Werkstätten verwandeln sich für zehn Tage in echte Show-Räume und demonstrierten den Besuchern die volle Palette ihrer Dienstleistungen. Und viele Hersteller nutzen die alljährliche Veranstaltung zudem, um ihre neuen Modelle zu präsentieren.

Auf der Automesse „North American International Auto Show 2013“ in Detroit wurde er erstmalig vor wenigen Tagen vorgestellt. Sein Name: Maserati Quattroporte – und schon hat er den Weg ins Großherzogtum gefunden. Der neue Maserati Quattroporte ist größer, schneller und leichter geworden. Hier vereint die italienische Sportlimousine Leistung und Komfort besser denn je... und wurde jetzt schon in der Garage Intini in Bartringen quasi als Europa-Premiere vorgestellt (der Wagen wir in einer der kommenden Journal-Ausgaben genauer beleuchtet).

Super Angebote

Das Autofestival ist in der Tat ein günstiger Zeitpunkt, sich ein neues Fahrzeug zu kaufen. Nicht nur Hersteller und Händler locken mit ungewöhnlich günstigen Preisen, auch Banken und Versicherungsgesellschaften bieten Finanzierungen zu besonders niedrigen Kondition an.

Doch sicher ist auch:Viele Besucher wird es wieder in einem ersten Drang nur der Neugier wegen in die Showrooms ziehen,umsich einen ersten Eindruck über den Stand der Autodinge zu verschaffen. Und: Immer noch interessant (und da bauen viele Marken drauf) der Aspekt der Weiterführung (für ein weiteres Jahr) der Prämie in Höhe von 5.000 Euro für Fahrzeuge, die ausschließlich durch einen Elektromotor angetrieben werden, sowie für hybride Elektrofahrzeuge, deren Batterie extern aufgeladen werden kann (sog. Plug-in-Hybride), sofern ihr CO2-Ausstoß weniger als 60 g/km beträgt. Und diese Beihilfe wird auf rein elektrisch angetriebene und extern aufladbare hybride elektrische Lieferwagen ausgeweitet. Auch die Weiterführung für ein Jahr der Ende 2011 eingeführten Prämie für vierrädrige elektrische Fahrzeuge (1.000 Euro) wurde von der Regierung in die Wege geleitet.