GREVENMACHER
PATRICK WELTER

Orientiert am großen Vorbild: „Mosel - Licht und Flammen“ im Oktober 2020

Das sind ganz große Fußstapfen, in die die Luxemburger Mosel da im nächsten Oktober treten will. Nach dem Vorbild des seit Jahrzehnten etablierten „Rhein in Flammen“, mittlerweile eine Veranstaltungsreihe, will die Luxemburger Mosel, zusammen mit den Nachbarn von gegenüber zeigen, dass man auch hier die heimische Region in ein buntes Farbenspiel tauchen kann. Man hat sich vom Rhein inspirieren lassen, will die Sache aber anders angehen und setzt vor allem auf allermodernste Technik - Licht und Farben (fast) ohne Pulverdampf.

Unter dem Namen „Mosel - Licht & Flammen“ leuchtet das Tal am 2. und 3. Oktober nächsten Jahres. Die Moselregion steht dabei ganz im Zeichen des Lichts, der lokalen Produkte, des Weins und des Tourismus. Die „Entente Touristique de la Moselle Luxembourgeoise“, das „ORT Moselle“ und die LEADER-Region „Miselerland“ organisieren gemeinsam mit den Ministerien für Tourismus, für Transport und für Weinbau und ländliche Entwicklung das Spektakel, das die touristischen Attraktionen entlang der Mosel herausstreichen soll.

Die moderne Variante

„Mosel - Licht & Flammen“ wird eine modernere Variante von „Rhein in Flammen“ werden. Laut Veranstalter kommt eine innovativere Version des Feuerwerks, das Videomapping zum Einsatz - einfach formuliert handelt es sich um dreidimensionale Lichtprojektionen. Unter den Klängen ausgesuchter Musik wird die gesamte Region mit ihren historischen Gebäuden und der einzigartigen Natur von ihrer besten Seite gezeigt werden.

Das Videomapping verzaubert Orte und Gebäude. Die Lichtspiele verwandeln unter anderem die Kellerei Bernard-Massard, die Caves de Wellenstein, das Weingut Ernest Schumacher und das neue Gebäude der Tourist-Information in Remich.

Sieben Schiffe unterwegs

Auf dem Wasser werden sieben Ausflugsschiffe unterwegs sein, um eine besondere Perspektive auf die Licht-Shows zu ermöglichen. Zu den luxemburgischen Schiffen „Princesse Marie-Astrid“, „RiverDiva“, „Roude Léiw“ und „Muselschëff“ kommen noch die „Stadt Bonn“, die „Undine“ und die „Bernkastel-Kues“ hinzu. An Bord steht die Gastronomie im Mittelpunkt, an Land Shows und heimische Produkte. Ein traditionelles Feuerwerk wird es dann doch noch geben, am Ende der Schiffsreise im Himmel über Remich.

Léon Gloden, Bürgermeister von Grevenmacher und Vorsitzender der Entente de la Moselle, sprach von einem grenzüberschreitenden Projekt, das keine einmalige Sache bleiben soll. Auch von Seiten der Tourismuswirtschaft setzt man darauf, dass auf das Startjahr 2020 weitere gut besuchte Ausgaben von „Mosel - Licht & Flammen“ folgen werden.