LUXEMBURG
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Minister Bausch will auf vier Abendveranstaltungen über die Pläne für eine „Südbahn“ nach Esch/Alzette informieren

Die Idee ist eigentlich uralt. Schon Henri Grethen, liberaler Wirtschaftsminister bis 2004, hatte eine schnelle Schienenverbindung zwischen Esch/Azette und der Hauptstadt vorgeschlagen. Unter den nachfolgenden  schwarz/roten Regierungen tat sich in dieser Hinsicht nichts.

Anders die Dreierkoalition, die dieses Thema nach der breiten öffentlichen Akzeptanz der hauptstädtischen Trambahn nun aktiv angeht. Schon in den nächsten Wochen will Transport- und Bauminister François Bausch in mehreren  öffentlichen Versammlungen die Bürger über die Überlegungen zu einer „schnellen Straßenbahn“ von Luxemburg-Stadt in den Süden informieren.

Informationsabende in vier Gemeinden

Nicht nur der Minister, auch die Schöffenräte der potenziell betroffenen Gemeinden  laden zu den vier öffentlichen Veranstaltungen ein, die die „Hochgeschwindigkeits-Straßenbahn und ihren multimodalen Kontext zwischen Luxemburg-Stadt und der Region Süd betreffen“ (Zitat aus der Presseerklärung des Ministeriums). Bei diesen lokalen Informationsabenden werden die aktuellen Planungen präsentiert und ein Meinungsaustausch mit den Bürgern ist ausdrücklich gewollt.

Die vier Bürgerinformationen beginnen Ende Oktober und  finden jeweils um 19.00 statt. Los geht es am Dienstag, 27. Oktober, im „Maison du Savoir“ (Großes Auditorium der Universität) in Esch-Belval. Dort stehen 120 Plätze bereit.

Die nächste Veranstaltung  folgt am Montag, den 9. November im „Artikuss“ in Zolwer. Dort können maximal 84 Sitzplätze belegt werden.

In Leudelingen werden am Donnerstag, 12. November bis zu 100 Zuhörer im  Kulturzentrum „An der Eech“ erwartet.

Den Abschluss finden die Informationsabende am Montag, 16. November im Sportzentrum von Monnerich. Dort sind 100 Sitzplätze vorgesehen.

An die Corona-Regeln denken

Da auch dort die Corona-Regeln gelten werden, ist das Tragen einer Maske für alle Teilnehmer, wenn sie nicht sitzen, zu jeder Zeit obligatorisch. Wichtiger ist aber noch, dass sich die Zuhörer obligatorisch registrieren müssen – die Zahl der Sitzplätze ist begrenzt. Die Registrierung erfolgt über das Portal des Ministeriums www.transports.lu. Wichtig: Wer nicht registriert ist, dem wird der Zugang verweigert.
An jedem Abend wird eine simultane Übersetzung ins Französische angeboten.