LUXEMBURG
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CFL bietet ab Dezember mit „Flex“ ein eigenes Car-Sharing-Programm an

Die CFL geht jetzt auch unter die Autovermieter. Was zunächst wie ein Widerspruch klingt, ist Teil eines großen Ganzen, damit wird die Eisenbahngesellschaft zu einem Rundum-Mobilitätsanbieter und erhofft sich damit, ihren bereits stetig wachsenden Kundenkreis noch mehr erweitern zu können. Mit dem Car-Sharing wird eine weitere Nische besetzt.

Flexibilität der Kunden steigt

Wer zwar bereit ist, den Zug zu nehmen, um von einer Stadt in die andere zu kommen, er dort aber die Fahrt mit dem Bus scheut oder es gar keinen öffentlichen Nahverkehr zum Ziel, etwa einem Gewerbegebiet gibt, kann nun auf das Car-Sharing-Angebot der CFL zurückgreifen. Dabei haben der oder die Kundin - nach Voranmeldung - sogar die Wahl zwischen einem batterieelektrischen Auto oder einem Wagen mit Benzinmotor.

Träger des Car-Sharing-Angebotes, das den Namen „Flex“ trägt, ist die im Frühjahr gegründete CFL-Tochter „CFL Mobility.“

Los geht es mit 80 Autos

Das Unternehmen stellt ab dem Start rund 80 Autos an 20 luxemburgischen Bahnhöfen zur Verfügung, die per App, über die Flex-Webseite oder per Hotline reserviert werden können. Entsprechend dem Namen hat der Kunde die flexible Wahl: Vom 15 Minuten-Trip bis hin zum mehrstündigen Ausflug; selbst die Möglichkeit, das Auto über Nacht zu behalten, ist gegeben. Den Kunden werden auch eine ganze Reihe verschiedener Tarife und Abonnements angeboten.

In der Anlaufphase müssen die Fahrzeuge wieder am Startpunkt abgeben werden. Danach will CFL Mobility auch ein „Oneway-System“ anbieten. Soll heißen: Das Auto an der Station A anmieten und an der Station B abstellen. Zunächst bietet „Flex“ elf elektrisch betriebene BMW i3, 39 Seat Leon 5-Türer und 34 BMW 118i 5-Türer, jeweils mit Benzinmotor, in seinem Car Sharing Programm an.

Am kommenden Wochenende kann man sich im Rahmen des „Tags der offenen Tür“ im neuen Straßenbahndepot schon als Kunde von „Flex“ vormerken lassen. Ende November kann die endgültige Einschreibung erfolgen, bevor dann am 6. Dezember der offizielle Start des „Flex“-Programms ansteht.

www.cfl-mobility.lu