LUXEMBURG
LIZ MIKOS

Charlie Bidinger nahm in Moliets-et-Maa an einem Surfcamp teil

Charlie Bidinger hat zum ersten Mal bei einem Surfcamp mitgemacht - und ist begeistert. Im Interview erzählt die 20-Jährige, was sie so fasziniert hat.

Charlie Bidinger (20) war mit ihren jüngeren Geschwistern (18 und 15) in Moliets-et-Maa, um an einem Surfcamp teilzunehmen. Die 20-jährige ist auch nach ihrer Rückkehr immer noch begeistert. Vor allem die gute Stimmung, die die Leute verbreitet haben, blieb Charlie in Erinnerung. Im „Journal“-Interview erklärt sie den Ablauf eines solchen Camps und wie es überhaupt dazu kam, dass sie daran teilgenommen hat.

Wie bist Du auf die Idee gekommen an diesem Surfcamp teilzunehmen?

Charlie Bidinger Meine Schwester war zu Beginn der Sommerferien schon einmal in diesem Surfcamp und kam total begeistert zurück. Durch die euphorische Rückkehr meiner Schwester, entschied sich meine Mutter dazu, mit uns allen gemeinsam dahin zu fahren.

Kannst Du kurz den Ablauf eines solchen Camps beschreiben?

Bidinger Schon bei unserer Ankunft wurden wir sofort mit offenen Armen empfangen und bekamen sogar eine Trinkflasche und eine Tasse als Willkommens-Geschenk. Nachdem wir unser Zelt gezeigt bekommen haben und uns eingerichtet haben, fing der Surfcamp Alltag auch schon an. Morgens konnte sich jeder Brötchen schmieren, um diese mit auf den Strand zu nehmen. Wir gingen zweimal täglich surfen. Nach dem zweiten Surf-Kurs konnten wir uns dann immer frisch machen und am Abend haben alle gemeinsam gegessen. Später im Abend fanden noch Aktivitäten statt, wie zum Beispiel ein Skatecontest oder ein Volleyball Spiel oder ein Karaoke-Abend.

War es für Dich das erste Mal auf dem Brett, oder hattest Du vorher schon an Surf-Kursen teilgenommen?

Bidinger Es war das erste Mal, dass ich gesurft bin. Wir wurden in drei verschiedene Gruppen eingeteilt: Anfänger, Fortgeschrittene und Profis. Die Lehrer haben sich sehr viel Mühe gegeben, um Anfängern alles genau zu erklären und waren mit viel Freude und Energie bei der Sache.

Was war Dein persönliches Highlight des Camps?

Bidinger Am meisten gefielen mir natürlich die Surf-Kurse. Bevor wir aufs Brett stiegen, gab es jedes Mal ein Warm-Up, das auch sehr viel Spaß gemacht hat, da dieses anhand von Spielen durchgeführt wurde.

Nachher war es einfach jedes Mal aufs Neue ein unbeschreibliches Gefühl endlich auf dem Brett stehen zu können.

Ich mochte aber auch die Leute die dabei waren. Jeder war extrem motiviert und hat gute Stimmung verbreitet. Vor allem die Surf-Lehrer waren sehr engagiert und sorgten für den nötigen Spaß.Gab es etwas, was Dich gestört hat, oder vielleicht nicht so spaßig war?

Bidinger Ich fand es etwas Schade, dass der Kurs einmal abgesagt werden musste, wegen eines Gewitters. Die Stunde wurde aber zum Glück nachgeholt. Natürlich ist es auch körperlich sehr anstrengend. Zweimal täglich surfen und das Schleppen des Bretts ging ziemlich an die Substanz. Doch das nimmt einem auf keinen Fall den Spaß am Surfcamp.
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