Die Schueberfouer ist das Volksfest in Luxemburg schlechthin und findet jedes Jahr von Ende August bis Anfang September auf dem Glacisfeld vor den Toren des Stadtzentrums statt - mit stets über zwei Millionen Besuchern. Traditionell kündigt sich das Mega-Event bereits viele Tage vorher durch das Aufstellen des traditionellen Portals am Nordeingang an.
Die ersten Schausteller und auch gastronomischen Betriebe treffen gerade ein und schlagen ihre Buden auf. Somit ist dann auf dem Glacisfeld auch kein Parken mehr möglich und die Autos müssen den Schaustellerfahrzeugen Platz machen. Die ganz großen Fahrgeschäfte - sie kommen aus Belgien, Frankreich, Österreich, Deutschland oder Luxemburg - treffen aufgrund teils sehr enger Terminplanung erst vier bis fünf Tage vor der Eröffnung ein.
Tradition bewahren
Die Schueberfouer ist jedoch nicht nur „höher, schneller, weiter“, sondern man schaut auch immer gerne auf den historischen Ursprung als Jahrmarkt der Stadt Luxemburg zurück, was an den vielen Kramerständen in der Schefferallée deutlich wird. Man kann eigentlich nicht zur Schueberfouer gehen, ohne den traditionellen „gebakene Fësch“ oder die „Gromperekichelcher“ gegessen zu haben oder zumindest die legendären Waffeln oder den Nougat zu probieren. Seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Attraktionen immer mechanischer, ohne dass die traditionellen Stände wie die Buden in der Schëfferallée außer Mode kamen.
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