LUXEMBURG
CORDELIA CHATON

Carole Muller erklärt, was sie als neue Präsidentin der „Fédération des Jeunes Dirigeants d'entreprise“ plant

Carole Muller ist nicht nur CEO der Bäckerei Fischer, die rund 350 Mitarbeiter zählt, sondern sie ist jetzt auch Präsidentin der „Fédération des Jeunes Dirigeants“ in Luxemburg. Der 1977 gegründete Verband hat über 150 aktive sowie mehr als 250 ehemalige Mitglieder und setzt sich auf vielfältige Weise für die Förderung des Unternehmertums ein. Hier berichtet Carole Muller, was sie als Präsidentin vorhat.

Frau Muller, Sie sind die neue Präsidentin der „Fédération des Jeunes Dirigeants“, welche Schwerpunkte wollen Sie setzen?

Carole Muller Ich würde gern so weitermachen wie bislang in dem Sinn, dass meine Vorgänger gute Arbeit geleistet haben und wir diese kontinuierlich weiterführen wollen. Als Präsidentin kann ich auf ein gutes Team zählen. Insgesamt sind wir 13 Leute im Direktorium, ich mache die Arbeit also keineswegs allein. Darüber hinaus haben wir Arbeitsgruppen für so unterschiedliche Themen wie Reisen oder Konferenzen. Ein wichtiges Thema wird in diesem Jahr die Digitalisierung sein. Für Unternehmen wie das meine ist das eine große Herausforderung. Es gibt Hürden, aber auch Möglichkeiten, die wir aufzeigen wollen, denn viele hinken hier noch hinterher. Wir wollen aufzeigen, welche Ansätze es gibt und was man besser machen kann. Das Thema interessiert den Großteil unserer rund 500 Mitglieder.

Die „Jeunes Dirigeants“ gelten als reiselustig. Wo geht es dieses Jahr hin?

Muller Wir waren lange nicht mehr in Afrika, obwohl das nah ist. In diesem Jahr werden wir deshalb nach Casablanca fahren, wo das wirtschaftliche Herz Marokkos schlägt. Es war daher eine bewusste Entscheidung, nicht nach Marrakesch zu fahren. Wir werden Unternehmen vor Ort besuchen, und sprechen uns deshalb mit dem Wirtschaftsministerium ab.

Wie hoch ist der persönliche Aufwand für Sie als Präsidentin?

Muller Ich zähle da nicht die Stunden, aber es ist natürlich schon aufwendig. Für mich ist es eine Ehre, und ich bin stolz, die Präsidentin sein zu dürfen, vor allem, wenn ich sehe, wer meine Vorgänger sind. Es ist ein tolles Netzwerk.


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