Dass auch Staatspremiers nur Menschen wie Du und er sind, das zeigte sich wieder einmal anlässlich der vorgestrigen Chamberdebatte zu unserem einheimischen 9/11 (in diesem Falle ein klares 6/7), als Xavier Bettel, wie die Erzbistumszeitung beobachtet haben will, nicht nur „ungewohnt aufgeregt“ wirkte, sondern in seiner Rede auch „von Thema zu Thema“ sprang und es teilweise versäumte, „seine Sätze zu Ende zu sprechen“. Ganz anderer Meinung ist hingegen das „Tageblatt“, das, im Zusammenhang mit der gleichen 6/7-Debatte, anstatt von springenden und von Satz zu Satz hüpfenden Premierchefs von einer CSV zu berichten weiß, die „den Gang auf Samtpfötchen“ bevorzugt, wobei ein samtpfötiger Marc Spautz oder Michel Wolter allerdings sogar unserer Phantasie zu heftig sind. Ihre ganz eigene Meinung zur Ursache des Referendumsmassakers hat aber auch CSV-Orthographie-Ninja ehennicotschoepges.lu, hätten die Wähler am Sonntag doch nicht nur über drei Fragen abgestimmt, sondern auch über „die Art und Weise wie sich Bodry und Bettel an die Macht geputscht haben“; „vermutlich waren aber die Disco Besucher aus der Regierung der Meinung die hauptstädtische Ambiance sei gleichbedeutend mit dem Rest des Landes“. Die Frau ist wirklich ihr Geld wert...