LUXEMBURG
LJ

Eine schöne Tradition: Am 2. Februar ist „Liichtmëssdag“

Morgen ist wieder soweit: Wie jedes Jahr ziehen die Kinder am 2. Februar mit bunten, oft selbstgebastelten Lampions von Haus zu Haus, um Süßigkeiten „Speck an Ierbessen“ zu sammeln. Die „Sécurité Routière“ gibt Kindern (und den begleitenden Eltern) einige wichtige Ratschläge mit auf den Weg. Auch beim „Liichtegoen“

- stets auf dem Bürgersteig gehen

- die Straße möglichst an gesicherten Stellen überqueren: d.h. an der Fußgängerampel, am Zebrastreifen oder an einer Stelle, wo sie den Verkehr nach beiden Seiten gut beobachten können

- aber auch wenn der Fußgänger am Zebrastreifen Vorrecht hat, darf er nicht unverhofft vor einem Auto auf die Straße treten sondern sollte mit Handzeichen seine Absicht anzeigen, Blickkontakt mit dem Fahrer suchen und warten bis die Fahrzeuge wirklich anhalten

- beim Überqueren ohne Zebrastreifen, eine möglichst übersichtliche Stelle aussuchen und eine genügend große Verkehrslücke abwarten, um die Straße zu überqueren.

„Gitt siichtbar“

Besonders wichtig ist es, sich sichtbar zu machen bei anbrechender Dunkelheit, zusätzlich zu den leuchtenden Lampions

- am Besten sollten die Kinder helle Kleidung mit zusätzlichen Plaketten, wie Blinkis, anderen lichtreflektierenden Accessoires oder Sicherheitswesten tragen, damit die Autofahrer rechtzeitig auf die Kinder aufmerksam werden

- den begleitenden Erwachsenen rät die „Sécurité Routière“ ebenfalls, lichtreflektierende Westen zu tragen. Denn Sie als Eltern sind die großen Vorbilder für die Kinder, meint die „Sécurité Routière“. Ihr Verhalten wird imitiert, an Ihnen messen sich
die Kleinen. Daher rät die „Sécurité Routière“, dieser Vorbildfunktion gerecht zu werden, und sich absolut korrekt im Straßenverkehr zu verhalten.