BARTRINGEN
LJ

Eine Frau ist gleich zwei Mal Betrugsmaschen im Internet zum Opfer gefallen. In einem sozialen Netzwerk hatte sie über Monate Kontakt mit einem Mann. Dieser bat sie schließlich um 4.000 Euro für angebliche Arztkosten. Aus Mitleid überwies die Frau das Geld via Western Union. Kurze Zeit später brach der Mann den Kontakt ab.

Die Frau schöpfte Verdacht und schaute im Internet nach, wie sie das Geld zurückbekommen könnte. Dabei tappte sie in eine weitere Betrugsfalle. Sie stieß auf die Internetseite einer vermeintlichen Bank, die anbietet, Betrugsopfern ihr verlorenes Geld zurückzuholen.

Per E-Mail kontaktierte die Frau die Bank und erhielt die Antwort, dass sie eine Anmeldegebühr von 1.000 Euro begleichen müsste, um dann den geforderten Betrag zurückzuerhalten. Im guten Glauben kam die Frau auch dieser Aufforderung nach und wurde erneut um ihr Geld betrogen.

Es kam der Frau erst merkwürdig vor, als die Bank ein weiteres Mal Geld forderte. Als die Frau schlussendlich am Dienstag die Polizei aufsuchte, musste ihr mitgeteilt werden, dass sie Opfer mehrerer Betrugsmaschen wurde.