LUXEMBURG
PATRICK VERSALL

„The Barcodes“ stellen heute ihr neues Album im Club der Rockhal vor

Du beteiligst dich als Musiker an vielen Projekten, aber nur eine Band ist deine Familie“, betont Louis Meyer. Meyer und seine Kumpels von „The Barcodes“ stellen heute Abend im Club der Rockhal ihr neues Album „3“ vor. Am Schlagzeug wird bei dieser Releaseparty, anders wie bei den beiden vorherigen, nicht der langjährige Drummer und Band-Mitgründer Firmin Vigneron sitzen. Vigneron hat aus gesundheitlichen Gründen kurz nach der Veröffentlichung des Albums „Nice boys don’t play Rock’N’Roll“ die Sticks in Rente geschickt. Über eineinhalb Jahre dauerte es, bis die Band einen passenden Nachfolger gefunden hatte. Als Schlagzeuger Ben Clement zur Band stieß, hatten die „Barcodes“ erst drei Titel für das neue Album geschrieben, die Band musste Gas geben beim Komponieren, denn das Aufnahmestudio war bereits gebucht.

Proben ohne Lyrics

Bei den meisten Stücken war Gitarrist Becker der Ideengeber, das Gerüst der Titel konstruierte die gesamte Band. Die Texte stammen allesamt von Leadsänger Meyer, für den die Lyrics nur ein Mittel zum Zweck sind, damit ein „Barcodes“-Titel ein „Barcodes“-Titel sein kann. Die allermeisten Texte verfasste Meyer am Tag vor den Aufnahmen: „Ich brauche diesen Druck, um schreiben zu können“, betont Meyer und erklärt, dass er kein Sänger-Songwriter sei, der sich mit seiner Gitarre in eine Ecke setze, um Texte zu schreiben.

Die Band spielt ihre Titel in den Proben sehr lange ohne Texte, „nicht selten mehrere Monate“, betont der Leadsänger. „3“ spielten die Musiker live im Studio ein, man habe aber auch mit Overdubs gearbeitet, erklärt Becker. Die Aufnahmen in den Holtz Sound Studios waren ziemlich schnell im Kasten: Zwei Tage benötigte die Band für die Bass-, Rhythmus- und Leadgitarre sowie das Schlagzeug. Die dreizehn Titel wurden in New York von Ivan Julian gemastert.

Bandgeschichte

Auf dem dritten Album hört man nicht nur einen neuen Schlagzeuger, sondern ebenfalls einige Gastmusiker. Das mit den Gastmusikern habe sich so ergeben, erklären die beiden . Die Barcodes packen auch das neue Material auf einen physischen Datenträger; mit 60 würde er die einzelnen CDs aus dem Plattenschrank nehmen und mit seinen Kindern auf die einzelnen Schaffensphasen der Band zurückblicken, lautet die Erklärung von Meyer.


Die Releaseparty beginnt um 20.00. Neben den „The Barcodes“ treten auch „Porn Queen“ , „The Tramps“ , „Blondstone“ und „The Filthy Broke Billionaires“ auf. Eintritt: 10 Euro, eine CD ist im Eintrittspreis mit inbegriffen.