GREVENMACHER
LJ

Ausstellung über die Luxemburger Rosenzucht am Moselufer in Grevenmacher

Das Großherzogtum war um das Jahr 1900 herum das Rosenland Europas. Seit einiger Zeit bemüht man sich hierzulande darum diesen Aspekt der Rosengeschichte wieder lebendig werden zu lassen. Unter anderem kümmert sich der gemeinnützige Verein „Patrimoine Roses pour le Luxembourg“ darum. Das Ziel des gemeinnützigen Vereins ist die Rosen wieder in das Bewusstsein und die Gärten zu bringen. Auch im Hinblick auf die LUGA 2023 (Luxemburg Gartenschau), möchte man das Bewusstsein die luxemburgische Rosengeschichte und ihre Bedeutung für Parks und Gärten vertiefen. An der Wiederentdeckung der Rosen beteiligt sich jetzt auch die Stadt Grevenmacher, die in Zusammenarbeit mit „Patrimoine Roses pour le Luxembourg“ eine Freiluftausstellung im Verlauf der neuen Moselpromenade realisiert hat. Am neugestalteten Moselufer, beginnend an der Nähe der neuen Treppe, kann bis Ende Oktober auf 24 Tafeln die Geschichte der Rosenzucht in Luxemburg und ihr Wiederaufschwung nachverfolgt werden. Mittelfristig ist auch geplant im Garten des Peter-von-Osburg-Hauses in Grevenmacher, wo zurzeit umfangreich renoviert wird, einen Rosengarten anzulegen. Nach Meinung von „Patrimoine Roses pour le Luxembourg“ kommt das Thema luxemburgische Rosen jetzt wieder an vielen Stellen zum Tragen: In Museen, bei der Post, in der Presse, bei Vorträgen, bei Schokoladenherstellern, Konditoren, Designern und Juwelieren.